Gerhardt erhielt den Preis zusammen mit dem ehemaligen Landtagspräsidenten Klaus Peter Möller und dem Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Moritz Neumann. Die Medaille wird im Gedenken an das Schicksal und das Wirken Wilhelm Leuschners verliehen. Geehrt werden sollen Menschen, "die in dieser heutigen Gesellschaft dafür sorgen, dass Freiheit, Demokratie und ein friedliches Miteinander oberstes Primat unseres Staates sind und bleiben", sagte Bouffier in seiner Laudatio.
"Wolfgang Gerhardt hat einen unbändigen Willen zur Mitgestaltung und ein Gefühl dafür, in Freiheit Politik betreiben zu können. Dies bewies er in seinen Funktionen im Hessischen Kabinett, unter anderem als Minister für Wissenschaft und Kunst, und in seiner Partei als Landes- und Bundesvorsitzender", so Bouffier weiter.
"Sie sind nicht nur eines der bundesweit bekanntesten Gesichter der Liberalen, sondern auch ein gefragter Gesprächspartner und Ideengeber. Sie sind ein durch und durch politischer Mensch, der sich in einer vorbildlichen Weise um die demokratische Kultur in Deutschland verdient gemacht hat", so Bouffier gegenüber dem Liberalen.
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