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ALDE und Macrons Renaissance-Liste bilden gemeinsame Fraktion

Junges Paar auf RollerEuropäische Liberale und Franzosen besiegeln in Straßburg ihre Zusammenarbeit

"Ça y est!“- "Das wäre geschafft!“, werden nicht wenige europhile Liberale vergangenes Wochenende gedacht haben. Nach monatelanger Unklarheit über den Verbleib der pro-europäischen Liste Renaissance des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im künftigen Europäischen Parlament dürften die Spekulationen nun ein Ende haben. Grundlage ist eine gemeinsame Absichtserklärung zur künftigen Fraktion, deren Name derzeit noch offen ist. Als wahrscheinlich gilt eine Beibehaltung des französischen Namens Renaissance – passend zum ALDE-Wahlslogan „Renew Europe“. Carmen Descamps, European Affairs Managerin im Regionalbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Brüssel, erklärt, was es damit auf sich hat.

Hinter dem Wahlbündnis Renaissance, was auf Deutsch so viel wie Wiederaufschwung oder Wiedergeburt bedeutet, verbergen sich gleich vier Parteien und Bewegungen: La République en Marche, Mouvement Démocrate, AGIR sowie das Mouvement Radical-Libéral Social. MoDemund La République en Marche hatten bereits im „Superwahljahr“ 2017 eine gemeinsame Liste gebildet, die beiden anderen Parteien schlossen sich diesen erst im Vorfeld der Europawahl an.

Aus den Reihen der ALDE zählen vor allem größere Mitgliedsparteien zu den Unterstützern dieser künftigen Kooperation: neben den Freien Demokraten unterstützen auch Ciudadanos (Spanien), D66 (Niederlande), Momentum (Ungarn), MR (Belgien), NEOS (Österreich) sowie VVD (Niederlande) eine gemeinsame Fraktion. Diese Auswahl ist bereits ein guter Anhaltspunkt für das Grundgerüst der künftigen Zusammenarbeit. Wie die ausehen kann, erfahren Sie hier.

 

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