FDPTreffen

Demokraten gemeinsam gegen Hetze

Zentralrat der Juden in Deutschland und das Präsidium der Freien DemokratenGemeinsame Gespräche zwischen dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Präsidium der Freien Demokraten
26.10.2015 - 15:45

Bei einem Treffen tauschten sich die Präsidien der FDP und des Zentralrats der Juden über die Flüchtlingskrise, Pegida und jüdisches Leben in Deutschland aus. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats, erklärte: "Die derzeitige Lage mit einem erstarkenden Rechtsextremismus und Antisemitismus ist für die jüdische Gemeinschaft sehr beunruhigend. Wir sind der FDP dankbar, dass sie diese Sorgen ernst nimmt." FDP-Chef Christian Lindner betonte, dass alle Demokraten sich gemeinsam gegen die Angriffe auf diese Werte wehren müssten.

"Alle demokratischen Kräfte müssen jetzt zusammenstehen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und eine Spaltung unserer Gesellschaft zu verhindern", unterstrich auch Schuster nach dem Treffen. Lindner bedankte sich im Namen der Freien Demokraten für das offene und gute Gespräch. "Angesichts der zunehmenden Hetze und fremdenfeindlicher Gewalttaten eint uns die Sorge um unsere Werte und die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie. Diese werden von Rechtsextremen und Pegida gleichermaßen bedroht wie von Islamisten und Antisemiten. Nichts davon ist zu tolerieren."

Kommentare (1)

Karin.Resnikschek@web.de
24.10.2016 - 14:36
Lieber Herr Kubiki, dank dass Sie als einer der Wenigen für die Rechte von Konfessionslosen einsetzen. Religiöse und nichtreligiöse Menaschen müssen die gleichen Rechte haben. In der BRD werden die Konfessionsfreien in einem Ausmaß diskriminiert, das schändlich und unchristlich ist. Die Bevölkerung würde protestieren - Staat und Kirchen halten die Infos darüber unter dem Deckel.. Ich darf 3 nennen: 1. Werteunterricht für Konfessionslose kommt seit 30 Jahren nicht voran, 2. Wir dürfen nicht in Diakonier und Caritas, die mit unserem Steuergeld und unserer Zustimmung in den Parlamenten aufgebaut und bis in die für Kirchen kostenlosen Immobilien bezahlt werden. Sind wir denn unsoziale Unholde? 3. Wir bekommen keine Rundfunk- und Fernsehräte, weil wir nicht organisiert sind. Sollen wir eine Konfessionslosenkirche aufmachen?Oder was?. Der Staat hat uns loyale Bürger in diese Ecke gestellt. Es ist seine verdammte Pflicht, uns als gleiche Menschen mit gleichen Rechten anzuerkennen. Karin

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