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Der richtige Umgang mit rechtsradikalen Parolen

Spruch gegen Nazi-PropagandaWie umgehen mit dem neuen Rechtsextremismus?
23.10.2017 - 10:54

Mit Rechten zu diskutieren, ist schwierig. Mit Forderungen nach Bewahrung statt Entwicklung, nach einfachen Lösungen für komplexe Probleme finden viele rechtsradikale Parteien und Gruppierungen Gehör. Was aber setzt man dem entgegen? Christoph Giesa, Experte für Kommunikationsstrategien, beschreibt in einem Ratgeber zum Umgang mit rechten Parolen konkrete Vorschläge, rechtspopulistischen Argumenten zu begegnen, Argumente auf die Probe zu stellen und die eigene Kommunikationsfähigkeit zu stärken. Die Broschüre richtet sich an politisch aktive Personen jeglichen Alters auf lokaler Ebene, in Bezirken, in Gemeindevertretungen, Bezirksverordnetenversammlungen.

Im Interview mit freiheit.org erklärt der Kommunikationsexperte, wie man alte Parolen im neuen Gewand verbal pariert. Er meint: „Wir brauchen eine Repolitisierung der Bürger, die wir derzeit mit Initiativen wie Pulse of Europe, #ichbinhier oder Schmalbart in Teilen schon sehen. Dann fühlt sich der Einzelne in einer Konfrontation mit radikalem Denken auch nicht mehr so überfordert oder alleine. Das ist wichtig, denn nur, wer selbst überzeugt ist, kann auch andere überzeugen. Für diese Agenda bieten sich die politischen Stiftungen als Partner geradezu an.“

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