FDPWirtschaftsweise für Steuersenkung

Deutschland braucht jetzt eine spürbare Entlastung

Erst letzte Woche hat die EU-Kommission Deutschland empfohlen, die hohe Steuer- und Abgabenlast zu senken. Jetzt spricht sich auch der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, dafür aus: "Spätestens jetzt wäre ein Signal der steuerlichen Entlastung für die Unternehmen und die Bürger angebracht. Dazu gehört auch eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.“ Die Freien Demokraten sehen sich in ihrer Forderung nach spürbarer Entlastung bestätigt. "Die Selbstbeschäftigung der Großen Koalition darf nicht länger dazu führen, dass der Expertenrat übergangen wird", warnt FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar.

Union und SPD müssten jetzt ein Entlastungspaket für Bürger und Unternehmen schnüren. "Es wäre absolut fahrlässig, wenn sie sich darauf verlassen würden, dass die Steuermilliarden automatisch weiter sprudeln. Es darf nicht erst zu einer Rezession kommen, damit die Große Koalition endlich handelt.“

Aus Sicht der Freien Demokraten muss  der Soli bis 2020 vollständig abgeschafft und der Mittelstandsbauch zur Entlastung der Menschen mit mittleren Einkommen abgeschmolzen werden. "Zudem braucht unser Land eine Unternehmenssteuerreform, um im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen", so Toncar.

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