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Ein Verlierer der US-Vorwahlen steht schon fest

Das Weiße Haus in Washington, Amtssitz des amerikanischen PräsidentenDie Republikaner haben Probleme mit ihren Kandidaten
29.01.2016 - 13:45

Donald Trump spaltet die Republikanische Partei. Claus Gramckow, Repräsentant der Stiftung für die Freiheit in den USA und Kanada, über die Trump-Unterstützer, die Tea-Party-Bewegung und den Verlierer der Wahl. "Das Jahr 2015 wird somit in die Annalen der amerikanischen politischen Geschichte eingehen als das Jahr, in dem die Republikanische Partei schwer beschädigt wurde – oder sich selbst schwer beschädigte", so Gramckow.

Aus Sicht des Stiftungsexperten sei es nebensächlich, wer letztlich Präsidentschaftskandidat der Republikaner werde: "Es ist unzweifelhaft, dass die Partei arg angeschlagen ist. Die parteiinterne Auseinandersetzung im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie sehr das Trump-Phänomen die Partei auseinandergerissen hat und die Kluft zwischen Parteibasis und Parteiführung immer größer wurde." Diese Kluft zwischen dem Ende der Vorwahlen und der Hauptwahl im November wieder zu schließen, werde eine sehr große Aufgabe.

"Dass die Trump-Legionäre, sollte ihr Kandidat die Vorwahlen nicht gewinnen, andere republikanische Präsidentschaftskandidaten wie Ted Cruz, Jeb Bush oder Marco Rubio im Hauptwahlkampf unterstützen, ist unwahrscheinlich", führte Gramckow aus. Die Gegenkandidaten des Immobilien-Milliardärs hätten es nicht geschafft, den Unmut der Parteibasis für sich zu nutzen. Darüber hinaus sehe die republikanische Wählerschaft einige ihrer Kandidaten als Teil des Establishments und damit als Problem. In Trump sähen sie den Kandidaten, der diese Fehler und Versäumnisse direkt, offen und provokant anspreche, machte der Stiftungsexperte deutlich. "Er hat zwar keine konkreten Vorschläge, wie diese Probleme zu lösen sind, doch seine extreme Rhetorik kommt bei der enttäuschten und desillusionierten Parteibasis an. Trump wurde zur Stimme der wütenden Basis, die derzeit in der Überzahl zu sein scheint."

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

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