FDPEntlastung

Einmalzahlung für Studierende und Fachschüler beschlossen

Studierende oder Auszubildende, die den Flur eines Gebäudes bspw. einer Universität herunterlaufenDie Bildungsministerin hat ein umfassendes Entlastungs- und Unterstützungspaket für Bildung und Forschung geschnürt.
12.01.2023

Der Bundestag hat die Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro für Studierende sowie für Fachschülerinnen und Fachschüler beschlossen. Damit sorgen die Freien Demokraten einmal mehr für Entlastung.

Der Deutsche Bundestag hat die Energiepreispauschale für Studierende und Fachschüler beschlossen. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger erklärte, dass durch die jetzt beschlossenen Entlastungsmaßnahmen sichergestellt werde, dass Bildung und Forschung auch in Zukunft in Deutschland beste Bedingungen vorfänden. „Wir schützen heute unsere Zukunftschancen. Dafür haben wir zusammen gekämpft. Und zwar erfolgreich.“

Stark-Watzinger machte klar: „Wir setzen uns heute für Wissenschaft und Forschung ein, damit wir morgen noch die Basis für Wissenschaft und Forschung haben.“ Wissenschaftliche Einrichtungen jeder Größe erhielten die dezentrale Soforthilfe. Außerdem greife die Gas- und Strompreisbremse für Kitas, Schulen, Hochschulen und die großen Forschungseinrichtungen. Mit der Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro werden zudem rund 3,5 Millionen junge Menschen in Ausbildung entlastet. Denn gerade für sie seien die gestiegenen Kosten für Heizung, Strom und Lebensmittel häufig eine besondere Belastung.

Entlastungen für Studierende

Deutschland könne nur erfolgreich sein, „wenn wir gemeinsam arbeiten“, unterstrich die Bildungsministerin. Die 200-Euro-Energiepreispauschale für Studierende sowie für Fachschüler und Fachschülerinnen werde deswegen zwar vom Bund finanziert, allerdings müssten die Länder die Auszahlung übernehmen. Denn nur sie wüssten, wer an ihren Universitäten eingeschrieben sei. Es werde eine Online-Plattform geben, über die unkompliziert die Antragsstellung möglich sein soll. Sachsen-Anhalt gehe dabei voran und habe schon mit Unterstützung des Bundes eine entsprechende Plattform umgesetzt.

BAföG-Reform entlastet zusätzlich

Stark-Watzinger erklärte: „Wir handeln nach der Devise: Der Bund macht alles, was möglich ist.“ Die Länder kämen dazu, wo es nötig sei. „Und ich gehe auch davon aus, dass die Länder ein Interesse daran haben, die jungen Menschen zu entlasten.“ Die Ministerin wies zudem darauf hin, dass der 200-Euro-Pauschale eine umfassende BAföG-Reform vorangegangen sei.

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