StiftungGrößter Kongress der ALDE Party

Europäische Liberale bereit für die Europawahl 2019

ALDE-Kongress (Foto: ALDE Party)Europäische Liberale schwören sich auf den Europawahlkampf ein (Foto: ALDE Party)

Ende vergangener Woche hat sich die über tausendköpfige europäische liberale Familie zum jährlichen ALDE-Kongress eingefunden. Das knapp fünfzigseitige Programm ließ keinen Zweifel am hohen Arbeitspensum, das sich die ALDE-Familie mit ihren über 60 Mitgliedsparteien für den zweieinhalbtägigen Kongress vorgenommen hatte. Podiumsdiskussionen, Roundtables, Trainingsmodule, Arbeitstreffen, Delegationsberatungen, Abstimmungen - es galt, die liberale Familie auf die kommenden Europawahlen einzuschwören. Carmen Gerstenmeyer, European Affairs Managerin im Regionalbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Brüssel, hat sich umgeschaut.

Ihre Wahrnehmung: Das gesamte Wochenende über herrschte Aufbruchsstimmung, nicht zuletzt durch die Aufnahme neuer Mitglieder in die ALDE-Familie. Zu den neuen ALDE-Vollmitgliedern zählen Stranka LMŠ aus Slowenien, Momentum aus Ungarn, Progresivne Slovensko aus der Slowakei sowie Mouvement Radical/Social-Libéral aus Frankreich, als assoziiertes Mitglied wurde Syla Lyudey aus der Ukraine aufgenommen.

Am Samstagmittag fand der Kongress nach zweieinhalb Tagen intensiver Debatten in der einstimmigen Annahme des ALDE-Wahlmanifests für die Europawahl 2019 seinen Höhepunkt. "Wir wollen ein Europa, das vielfältig ist und vereint für die Grundrechte und Grundfreiheiten seiner Bürgerinnen und Bürger einsteht", heißt es in dem Dokument, das mehr ist als der kleinste gemeinsame Nenner aller ALDE-Mitgliedsparteien. Europas Liberale sind sich einig: Europa soll zukunftsfähig, gerecht, dynamisch, frei und offen sein.

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