FDPLandesparteitag

FDP Bayern geht gestärkt in die Kommunalwahlen 2020

Landesparteitag BayernFDP Bayern geht gestärkt in die Kommunalwahlen 2020
19.11.2019

Die FDP Bayern ist für die Kommunalwahlen 2020 gut aufgestellt. Am Wochenende stand auf dem Programm eines Landesparteitages unter anderem die Neuwahl des gesamten Landesvorstands. Daniel Föst wurde als Landeschef wiedergewählt. Neuer Generalsekretär ist Lukas Köhler. Er ist wie Föst seit 2017 Bundestagsabgeordneter. Am Sonntag verabschiedeten die Delegierten den Kommunalwahl-Leitantrag "Denken wir unsere Kommunen neu“. Die Freien Demokraten möchten die Kommunen zu "Taktgebern der Digitalisierung" machen.

"Mit diesem Beschluss unterstreicht die FDP ihre Ansage, bei den Kommunalwahlen 2020 die liberale Basis deutlich verbreitern zu wollen. Im Gegensatz zu den anderen Parteien stellen wir den mündigen Bürger in den Mittelpunkt unserer Politik. Das zieht sich wie ein roter Faden durch unseren Leitantrag", so der stellvertretende Landesvorsitzende und Kommunalwahlbeauftragte Karsten Klein.

Bevor es in die Antragsberatung ging, stand zunächst die Wahl des gesamten Landesvorstandes an. Die Delegierten bestätigten Daniel Föst in seinem Amt als Landesvorsitzender. Neuer Generalsekretär ist Lukas Köhler, der in der FDP-Bundestagsfraktion die Funktion des klimapolitischen Sprechers bekleidet. "Lukas Köhler ist das Gesicht der FDP in der Umwelt- und Klimapolitik. Er kennt die Partei wie seine Westentasche. Wir brauchen so jemanden als Generalsekretär unserer Partei und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm", so Föst.

"Mit dem neugewählten Landesvorstand gehen wir gestärkt in die Kommunalwahlen 2020. Wir sind sehr gut aufgestellt und ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Freien Demokraten in Bayern unseren Erfolgskurs fortzusetzen", so der wiedergewählte Landesvorsitzende Föst. "Wir wenden uns an alle zukunftsorientierten Menschen, die nicht in Ideologien denken, sondern wie wir nach Lösungen suchen. Wir müssen jetzt über eine neue Wirtschaftspolitik reden, anstatt morgen über Arbeitslosigkeit. Unser Mittelstand hat Tradition, jetzt braucht er Zukunft. Also her mit den digitalen Freiheitszonen, weg mit der überflüssigen Bürokratie, wir brauchen eine Exzellenzinitiative für das Handwerk und eine Fachkräfteoffensive mit einer klaren Stärkung der europäischen Arbeitsvermittlung und klar geregelter Zuwanderung."

Der frisch gewählte Landesvorstand der FDP Bayern

Landesvorsitzender: Daniel Föst
Generalsekretär: Lukas Köhler
Stellvertretende Vorsitzende: Karsten Klein (Aschaffenburg), Katja Hessel (Nürnberg), Ulrich Lechte (Regensburg)
Schatzmeisterin: Kristine Lütke (Nürnberg)
Schriftführerin: Sabrina Böcking (München)
Beisitzer des Präsidiums: Sebastian Körber (Forchheim), Stephan Thomae (Kempten) Alexander Muthmann (Freyung-Grafenau)
Beisitzer des Landesvorstandes: Phil Hackemannn (München), Nicole Bauer (Landshut-Land), Loi Vo (Regensburg), Thomas Nagel (Kulmbach), Daniel Bayer (Fürth), Helmut Kaltenhauser (Aschaffenburg-Land), Christian Toth (Augsburg-Land), Maximilian Funke-Kaiser (Augsburg), Sandra Bubendorfer-Licht (Mühldorf), Luisa Funke-Barjak (Bayreuth), Marco Deutsch (München-Land), Jakob Schäuble (Ingolstadt), Florian Hilpoltsteiner (Regensburg)

 

Kommentare (1)

Dr.Jaser Tadros
20.11.2019 - 13:24
In allen Bundes- , Landes- sowie Kommunalwahlen , ob es in Bayern oder in Hamburg oder sonstwo, ist ist sehr entscheidend dafuer , dass die FDP und die Liberalen praxisbezogene ; fuer die Buergerinnen und Buerger ueberzeugenden und glaubwuerdige Wahlprogramme vorlegen und das Vertrauen der Buerger gewinnen (insbes. bei den jungen Leuten , die zu den Gruenen oder zur AFD-abwabderten) ,sodass wir eine liberale Erneuerungspolitik sowie zukunftsorientierte Politik betreiben , von der die Bevoelkerung ueberzeugt wird , und im Laufe der Zeit mehr an Mitgliedern ud Waehlern auf allen Ebenen gewinnen .Denn damit werden wir die Stroeme von links und rechts entgegenwirken . Man moechte die Bluete und rosige Zeiten der vorigen sechziger und siebziger Jahren zurueckkehren , als die FDP die zweite staerkste Partei auf Bundesebene war . Diese kann nur durch die gemeinsame und intensive sowie fruchtbare Zusammenarbeit realisiert werden.
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