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FDP Hessen kürt Stefan Naas zum Spitzenkandidaten

Moritz Promny, Stefan Naas und Bettina Stark-Watzinger auf der Bühne des Landesparteitags der FDP HessenMoritz Promny, Stefan Naas und Bettina Stark-Watzinger auf dem Landesparteitag der FDP Hessen
16.01.2023

Die Freien Demokraten Hessen haben sich auf die Landtagswahl im kommenden Jahr vorbereitet. Spitzenkandidat Stefan Naas sagte: „Wir kämpfen für die beste Idee der Welt: die Idee der Freiheit.“

In Wetzlar fanden gleichzeitig Landesparteitag und Landesvertreterversammlung der FDP Hessen statt. Stefan Naas wurde mit 93 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der Freien Demokraten für die Landtagswahl 2023 gekürt. „Ich möchte Ihnen und euch für das Vertrauen danken! Gemeinsam bringen wir Hessen wieder an die Spitze der Länder. In einem starken Team, mit starken Freien Demokraten“, so Naas.

FDP-Landeschefin Bettina Stark-Watzinger gratulierte dem frisch gebackenen Spitzenkandidaten: „Wir Freie Demokraten haben heute ein starkes Team aufgestellt.“ Sie hob die Qualifikation und das Engagement von Naas hervor: „Unser Spitzenkandidat Stefan Naas zeigt als wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, dass sein Herz für die soziale Marktwirtschaft schlägt.“ Er und die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten bildeten „eine schlagkräftige Mannschaft, um Hessen zu gestalten“, ist Stark-Watzinger überzeugt.

Keine Regierungsbildung aus der Mitte ohne die Freien Demokraten

„Wir brauchen beide Stimmen für die hessische FDP, weil es notwendig ist. Wir wollen Schwarz-Grün beenden“, erklärte Naas das Ziel für die Landtagswahl im Herbst 2023. „In der Mitte darf es keine Regierungsbildung ohne die Freien Demokraten geben.“ Ein Kernthema der Freien Demokraten im Wahlkampf werde die unter Schwarz-Grün vernachlässigte Wirtschaftspolitik sein: „Die hessische Wirtschaft braucht einen Kümmerer und Verbündeten. Der Motor muss laufen“, forderte der Spitzenkandidat. 

Auch in der Bildungspolitik übte Naas Kritik an der Landesregierung: „Nie waren die Bildungschancen in Hessen so sehr abhängig von der sozialen Herkunft. Die Landesregierung hat keine Ahnung, wie viel Unterricht eigentlich ausfällt.“ Gleichzeitig könnten 30 Prozent der Schüler nicht richtig schreiben, 20 Prozent nicht richtig lesen. Es sei Zeit für liberale Bildungspolitik, ist Naas überzeugt: „Weil 2.000 Planstellen noch keine Lehrer sind. Weil wir in einer digitalen Welt Informatik als Pflichtfach brauchen. Und weil wir das Aufstiegsversprechen an unsere Kinder erneuern wollen!“

Liberale Energie für Hessen

Auch Landeschefin und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger kritisierte die Landesregierung: Sie vermisse nach neun Jahren Schwarz-Grün in Hessen mutige Reformen für ein Zukunfts- und Innovationsjahrzehnt. „Es sind die Mutigen, die uns aus der Krise führen. Hessen braucht nach der Landtagswahl mehr liberale Energie in der Regierung, mehr liberale Energie für Aufstiegschancen, Leistungsfreude, solide Finanzen und Technologieoffenheit.“ Sie stellte klar: „Wir Freie Demokraten setzen auf die großen Sprünge der Technologie und nicht auf die kleinen Schritte des Verzichts.“

Leitantrag "Machen wir's für Hessen" beschlossen

Die Freien Demokraten haben auf ihrem Landesparteitag den Leitantrag „Machen wir’s für Hessen“ diskutiert und beschlossen. Darin geht es um die Themen, die das Land voranbringen: Entlastungen, eine starke Wirtschaft, beste Bildung und moderne Infrastruktur. Die Freien Demokraten wollen den Wirtschaftsstandort Hessen stärken und fordern mehr Finanzmittel für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur im Land. 

Die Kandidaten im Überblick

Auf Listenplatz zwei der hessischen Landesliste kandidiert René Rock, der mit 80,8 Prozent gewählt wurde, auf Platz drei Wiebke Knell. Auf Platz vier der Liste steht Moritz Promny. Auf Platz fünf setzte sich Marion Schardt-Sauer (55%) gegen Jochen Ruths durch. Die Kandidatinnen und Kandidaten auf den weiteren Listenplätzen finden Sie hier.

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