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FDP NRW schafft Leuchttürme für Chancengerechtigkeit

Schwarz-Gelb in NRW kämpft für mehr Chancengerechtigkeit in der BildungSchwarz-Gelb in NRW kämpft für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung

Die NRW-Koalition mit den Freien Demokraten bringt das Bildungssystem im Land voran. Im kommenden Jahr werde sie die ersten der geplanten Talentschulen auf den Weg bringen, kündigte FDP-Landesgeneralsekretär Johannes Vogel am Donnerstag an. Dazu gehören sollen "exzellente Ausstattung und modernste digitale Infrastruktur, gerade in Stadtteilen mit großen sozialen Herausforderungen", so Vogel. "Denn Kinder haben beste Chancen verdient – egal, wo sie herkommen!"

Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag einigten sich CDU und FDP auf die Einrichtung von mindestens 30 solchen Talentschulen, die insbesondere die Schwerpunkte Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben sollen. Beim kommenden Landesparteitag der FDP NRW in Siegen steht ein entsprechender Leitantrag zu Chancengerechtigkeit in der Bildung auf der Tagesordnung.

Darüber hinaus hat die nordrhein-westfälische FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer moderne Maßnahmen zur Verbesserung der Besetzung von Schulleitungsstellen angekündigt. Mit einem Mentoring-Programm für Nachwuchskräfte und der Methode Top-Sharing sollte der Schulleitungsmangel in NRW konsequent bekämpft werden. Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, begrüßt die geplanten Schritte. "Das Top-Sharing, also die gleichberechtigte Führung einer Grundschule durch zwei Teilzeitkräfte in gemeinsamer Verantwortung, ist ein hochmodernes Kooperationsmodell", betont sie. Es verbessere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trage auch dazu bei, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. "Damit zeigt sich das Land als moderner Arbeitgeber. Nordrhein-Westfalen wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen." (ch)

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