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FDP prangert Versagen in Bildungspolitik an

Die FDP möchte die Digitalisierung in die Schulen bringenDie FDP möchte die Digitalisierung in die Schulen bringen
23.10.2017 - 18:10

Das Mini-Computer Sponsoring eines Unternehmens in Mecklenburg-Vorpommern hat ein breites Echo hervorgerufen. Insgesamt wurden 100 Klassensätze zu je 25 Mini-Computern zur Verfügung gestellt. Das Bildungsministerium verwies auf eine Investitionssumme von 75.000€. Ein guter Ansatz, aber dennoch viel zu wenig, befindet FDP-Landesvorsitzende René Domke: “Über den eklatanten und strukturellen Bildungsnotstand an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wird das umstrittene Geschenk von Kleinstcomputern für Grundschüler nicht hinwegtäuschen können.“ 

Seit Jahren sei die Bildung im Bundesland schlecht verwaltet und die Zukunft für die nachfolgende Generation verschlafen worden. “Die Klassenzimmer müssen endlich das Kreidezeitalter verlassen und unsere Kinder fit machen für die Anforderungen der Digitalisierung und für die eigene Zukunft“, sagt Domke. Dafür brauche es dringend schnelle Internetanschlüsse, an den Schulen und flächendeckend im ganzen Land. „Dafür braucht es aber auch moderne Technik und entsprechende Qualifikationen der Lehrer, die mit dieser Herausforderung nicht allein gelassen werden dürfen“, so Domke. „Wir Freie Demokraten setzen uns daher für eine Technikinvestition von 1.000 € je Schüler ein und wollen mit der Abschaffung des Kooperationsverbotes die Bildungspolitik endlich zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe machen, um zu verhindern, dass selbstgefällige Landespolitiker weiter unsere Zukunft verschlafen.“

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