FDPLandtagswahl

FDP Sachsen für die Landtagswahlen gerüstet

Sachsens Freidemokraten wollen zur Landtagswahl 2019 eine klare freiheitliche Alternative zur ambitionslosen schwarz-roten-Landesregierung, aber auch zu AfD, Linken und Grünen anbieten. “Wir treten als berufserfahrene Praktiker aus der Mitte der Gesellschaft an, um einen politischen Wandel in Sachsen zu erreichen", sagte der FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow auf dem Dreikönigstreffen der Freidemokraten in Döbeln. Wer die Freien Demokraten in den Wahlkampf führen wird, steht nun auch fest. Im Vorfeld des Treffens hat der Landesverband auch das Ergebnis der Mitgliederbefragung zur FDP-Spitzenkandidatur für die sächsische Landtagswahl bekanntgegeben: Bei einer Wahlbeteiligung von 46,4 Prozent entfielen 558 Stimmen auf Holger Zastrow.

206 Stimmen entfielen auf Tobias Segieth aus Chemnitz (23,5 Prozent). 87 Mitglieder haben mit Nein gestimmt, 26 haben sich enthalten. Die sächsischen Freidemokraten hatten im Dezember 2018 zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur für die Landtagswahl durchgeführt. Die Aufstellung der Landesliste zur Landtagswahl einschließlich der formalen Wahl des Spitzenkandidaten findet am 9. Februar 2019 in Annaberg-Buchholz statt.

Zur Landtagswahl im September 2019 streben die Freidemokraten ein Wahlergebnis von mindestens acht Prozent an. “Unser Ziel ist nicht allein der Wiedereinzug in den Landtag. Wir wollen so stark werden, dass eine eigene Gestaltungsoption als Regierungspartei möglich wird und dass wir in Sachsen keine wilden Koalitionen bekommen”, betonte der FDP-Landeschef.

"In der Landespolitik brauchen wir eine neue Kultur des Anpackens und in das Zutrauen in die Bürger. Mehr Freiheit und Verantwortung für all diejenigen, die selbst etwas machen wollen, ist für mich zentral. Unser Anspruch ist es, dass die Staatsregierung den Tüchtigen in unserem Land den roten Teppich ausrollt, statt ihnen Steine in den Weg zu legen”, sagt Zastrow.

Mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten beobachtet Zastrow eine “zunehmende grüne Dekadenz”: “Während Automobilindustrie und Braunkohle der Kampf angesagt wird, glauben offenbar Teile der politischen Elite, dass wir unseren Wohlstand mit der Herstellung von Lastfahrrädern und dem Windkraftausbau mehren können. Dies ist ein gefährlicher Irrweg. Angesichts der aufstrebenden globalen Konkurrenz ist es nicht in Stein gemeißelt, dass Deutschland eine der führenden Wirtschaftsnationen bleibt. Ich sehe es als Staatsauftrag an, unsere mittelständische Struktur zu erhalten und auszubauen.”

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