FDPPlakatwettbewerb zur Alkoholprävention

Garg startet DAK-Kampagne "bunt statt blau"

Heiner GargHeiner Garg ist Schirmherr der Kampagne "bunt statt blau"
31.01.2018

Rauschtrinken ist ein bleibendes Problem bei Schülern. Sorge bereitet Experten, dass unter den Vergiftungspatienten auch besonders junge Mädchen und Jungen sind: Sieben Alkohol-Patienten in Schleswig-Holstein waren zwischen zehn und 15 Jahre alt. Vor diesem Hintergrund startet Gesundheitsminister Heiner Garg die DAK-Kampagne "bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen" 2018. Schüler zwischen 12 und 17 können sich am bundesweiten Plakatwettbewerb beteiligen und kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken entwickeln. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen.

"Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu. Wenn bereits zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln", erklärt Cord-Eric Lubinski, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein. "Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkohol aufgeklärt werden. Das Besondere bei ‚bunt statt blau‘: Hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken." Seit 2010 haben bundesweit mehr als 87.000 Teilnehmer Plakate zum Thema eingereicht. Zahlreiche Landesregierungen, Suchtexperten und Künstler unterstützen die mehrfach ausgezeichnete Aktion.

"Es ist erfreulich, dass sich der positive Trend aus 2015 in Schleswig-Holstein fortgesetzt hat. Trotzdem dürfen wir in unserem Engagement nicht nachlassen: Kinder und Jugendliche müssen so gestärkt werden, dass sie selbst erkennen, dass sinnloses Betrinken weder cool noch schlau ist.  Durch den Wettbewerb beschäftigen sich die Jugendlichen selbstständig  mit dem Thema und lernen voneinander über die negative Wirkung für die Gesundheit  - gerade für junge Menschen. Rauschtrinken löst kein Problem, sondern schafft eher welche", betont Schirmherr Gesundheitsminister Heiner Garg.

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