StiftungExklusiv-Umfrage unter Eltern

Hälfte der Eltern befürwortet ein flexibles Ferienmodell

Familie Ferien der Zukunft? Die Hälfte der Eltern befürwortet ein flexibles Ferienmodell

Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wieder die Schule. Besonders wenn die Schulferien in mehreren Bundesländern gleichzeitig anfangen und enden, heißt es für Familien stundenlang im Stau stehen, überteuerte Preise für Hotels oder Kampf um den Urlaubsplan mit den Kollegen. Was wäre, wenn Eltern die Ferien-Termine mitbestimmen könnten? Welche Vorteile würden sich daraus ergeben? Das wollte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit wissen und hat beim Meinungsforschungsinstitut YouGov eine Umfrage in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse zeigen: Die Hälfte der Befragten (50%) hätte gern Einfluss auf Beginn und Ende längerer Schulferien (Ostern, Sommer, Herbst und Winter). Die Vorteile, die sich die Eltern davon versprechen, sind eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (73%), dass der Urlaub günstiger wird (64%) und dass es weniger Stau bei der Anreise gibt (44%). Für 59 Prozent der Befragten käme deshalb ein flexibles Ferienmodell in Frage: Zu Beginn und zum Ende längerer Schulferien gibt es eine flexible Phase von je einer Woche. Das heißt, Kinder können eher in die Ferien starten, würden aber keine prüfungsrelevanten Inhalte verpassen, da in dieser flexiblen Phase nur Projekte stattfänden.

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