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Hoffnung auf ein zweites Referendum

Tower-BridgeNur ein zweites Referendum kann helfen, ein Desaster für das Vereinigte Königreich und Europa zu verhindern, meint Karl-Heinz Paqué

Trotz des enormen politischen Drucks, der derzeit auf den Schultern von Theresa May lastet, gibt sich die britische Premierministerin beim Streit um den Brexit an einem Punkt weiter unnachgiebig. Eine zweite Volksbefragung darüber, ob Großbritannien die EU verlassen soll oder nicht, lehnt sie kategorisch ab.  Nach Ansicht von Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender der Stiftung für die Freiheit, wäre es jetzt am Wichtigsten, den Weg schnellstmöglich für ein zweites Referendum freizumachen: "Jedem im Land ist – anders als 2016 – jetzt klar, dass die Alternative 'ungeregelter Brexit' vs. Verbleib heißt, und nicht 'vertraglich geregelter Brexit' vs. Verbleib." Dassei eine völlig neue Entscheidungsgrundlage, setzt er auf  einen neuen Anlauf.

Paqué hofft auf ein zweites Referendum möglicherweise 'by default', weil alle anderen Wege blockiert sind und der ungeregelte Austritt wegen seiner Wirtschafts- und Imageschäden doch vermieden werden soll.

Lesen Sie hier, wie es mit dem Brexit weitergeht.

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