Jugendpolitik

Lachende junge Menschen© Foto: Shutterstock

Die christlich-liberale Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag (2009-2013) ausdrücklich festgehalten, dass die Jugendpolitik mehr als bisher als eigenständiger Politikbereich gestärkt werden soll. In der Jugend finden die zentralen Weichenstellungen für das spätere Leben statt. Deswegen ist es Ziel liberaler Jugendpolitik, der Vielschichtigkeit dieses Themas gerecht zu werden.

Statt auf Forderungen kurzsichtiger Verbote setzt liberale Jugendpolitik auf die richtigen Rahmenbedingungen, um das Verantwortungsbewusstsein Jugendlicher zu fördern und fordern. Neben Fragen der Jugendhilfe gehört deswegen vor allem die Gestaltung von Partizipationsmöglichkeiten zum Bereich der Jugendpolitik.

Wir haben in der letzten Wahlperiode den Einstieg in die eigenständige Jugendpolitik geschafft. Wir haben die Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen verbessert, z.B. mit der Absicherung der U-18 Wahl und Mitwirkungsmöglichkeiten bei Bauvorhaben, die Jugendliche betreffen.

Wir müssen die Zukunftschancen der Jugendlichen weiter verbessern. Für uns ist es wichtig, jungen Menschen sichere berufliche Perspektiven zu eröffnen. Dafür wollen wir Jugendliche beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf besser unterstützen und den Ausbildungspakt fortführen, damit jeder ausbildungswillige und –fähige Jugendliche auch ein Ausbildungsangebot erhält, das zu einem qualifizierenden Abschluss führt.

Ferner müssen wir die Chancen der Neuen Medien nutzen. Hierzu sollten innovative Techniken und Neue Medien neben den klassischen Ausbildungsberufen im Ausbildungssystem mehr Berücksichtigung finden. Die Neuen Medien sind Teil der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen. Der Gebrauch dieser Medien fördert ihre Fähigkeiten und schult wichtige Kenntnisse, die in der Arbeitswelt unerlässlich sind. Ein Verbot von Medien – egal welcher Art – ist kontraproduktiv. Vielmehr muss die Medienkompetenz von Jugendlichen und Eltern gestärkt werden.

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