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Marsch für Gerechtigkeit schenkt Hoffnung

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10.07.2017 - 17:30

Der Marsch für Gerechtigkeit der kurdischen Oppositionspartei CHP, von Ankara nach Istanbul bekam viel Aufmerksamkeit. CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu protestierte damit gegen die Inhaftierung und Verurteilung eines Parteifreundes. CHP-Parlamentarier Sezgin Tanrıkulu über die Wirkung des Marsches. "Es musste etwas geschehen gegen die unfaire, rechtsstaatswidrige und skandalöse Entscheidung", erläuterte Tanrıkulu im Interview mit freiheit.org.

Das alles überragende Ziel der Aktion sei, Gerechtigkeit für alle herzustellen, verdeutlichte Tanrıkulu. "Aber es wäre naiv zu glauben, dass dies mit einem Marsch zu bewerkstelligen ist." Leider wisse die Regierung nicht, wie sie auf so eine friedliche Aktion antworten solle: "Aber der eigentliche Effekt dieses Marsches ist es, das Gefühl der Verzweiflung bei den Menschen zu durchbrechen." Der Marsch habe allen, die Ungerechtigkeit erfahren mussten, Mut und Hoffnung geschenkt, betonte Tanrıkulu. "Er tut es weiter und wird es auch in Zukunft tun."

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