FDPBrexit-Chaos

May wirkt inzwischen nur noch verzweifelt

EU-GB-Flagge vor Big BenTheresa May hat ein neues Brexit-Referendum ins Spiel gebracht - die Freien Demokarten reagieren skeptisch

Brexit und kein Ende in Sicht: Dreimal ist die britische Premierministerin Theresa May bereits mit ihrem Brexit-Abkommen bei Abstimmungen im britischen Parlament gescheitert. Nun hofft sie, durch Änderungen genug Unterstützung zu bekommen, um den Deal doch noch über die Ziellinie zu bringen. Am Dienstag hat sie ihre Pläne für einen - wie sie es nannte - "neuen Brexit-Deal" konkretisiert. Der neue Vorstoß stößt bei den Freien Demokraten auf Skepsis. May wirke inzwischen nur noch verzweifelt, so FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff. Er warnt davor, die europäischen Institutionen nicht noch mehr zu beschädigen.

"Die eigenen Leute suchen auf offener Bühne ihren Nachfolger und die genauso verantwortungslosen Sozialdemokraten lehnen jeden ihrer Vorschläge schneller ab als sie ihn lesen können." Wenn May eine neuerliche Verlängerung der Austrittsfrist von der Europäischen Union verlangen sollte, sollte sich die EU nach Meinung des FDP-Außenpolitikers darauf nicht einlassen, um die europäischen Institutionen nicht noch mehr zu beschädigen. "Schon die Teilnahme Großbritanniens an der Europawahl wirkt wie eine Episode aus 'Alice im Wunderland'. Dieser Vorgang schadet sowohl der Reputation als auch der Funktion der EU."

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