FDPFDP stellt 7 Minister

Mit sieben Ministern Regierungsverantwortung

Knapp zwei Monate nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein stehen die schwarz-gelbe und die Jamaika-Koalition. Damit regiert die FDP in drei Bundesländern wieder mit. In Rheinland-Pfalz ist sie bereits seit Mai 2016 in einer Ampelkoalition mit SPD und Grünen. Wir stellen unsere sieben Minister vor.

Die Ministerriege der FDP für das NRW-Kabinett steht:  Joachim Stamp, Yvonne Gebauer und Andreas Pinkwart wurden am Freitag als Minister vereidigt. Der bisherige Fraktionsvize Joachim Stamp leitet künftig ein deutlich aufgewertetes Ministerium für Integration, Jugend, Kinder und Familie. Stamp ist darüber hinaus auch stellvertretender Ministerpräsident. Andreas Pinkwart, bereits von 2005 bis 2010 neben Laschet Minister einer schwarz-gelben NRW-Landesregierung, hat das Ressort für Wirtschaft und Digitalisierung übernommen. Schulministerin ist nun die bildungspolitische Sprecherin ihrer Landtagsfraktion, Yvonne Gebauer. Außerdem stellt die FDP mit dem Landtagsabgeordneten und ehemaligen Richter Dirk Wedel einen beamteten Staatssekretär im Justizministerium.

Minister der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein

Die FDP stellt mit Sozialminister Heiner Garg und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz zwei Ressortchefs. FDP-Landeschef Garg war bereits von 2009 bis 2012 unter Schwarz-Gelb Sozialminister, Buchholz im gleichen Zeitraum Vorstandschef von Gruner + Jahr. Bernd Buchholz, der am Mittwoch in Kiel seine Ernennungsurkunde als neuer Wirtschaftsminister im nördlichsten Bundesland in Empfang genommen hat, freut sich. Er hat Lust, zusammenzubringen, was eigentlich zusammengehört: "Ökonomisch vernünftig unterwegs zu sein, aber gleichzeitig ökologisch verantwortlich zu agieren, ist nicht nur ein Anliegen der Grünen", sagt Buchholz und betont die Gemeinsamkeiten mit den anderen. Die Jamaika-Koalition nennt er eine "ein bisschen visionäre Geschichte".

Minister der Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz

Andy Becht, Herbert Mertin, Volker Wissing, Philipp Fernis und Daniela SchmittDas Team für Rheinland-Pfalz: Andy Becht, Herbert Mertin, Volker Wissing, Philipp Fernis und Daniela Schmitt

In Rheinland-Pfalz haben die Freien Demokraten schon im Mai 2016 erfolgreiche Koalitionsverhandlungen geführt. Im Koalitionsvertrag mit Sozialdemokraten und Grünen ist die liberale Handschrift erkennbar: Bei Windenergie, Verkehrsinfrastruktur, frühkindlicher Bildung und Haushaltskonsolidierung finden sich die Forderungen der Freien Demokraten in dem gemeinsamen Vertrag wieder. In der rheinland-pfälzischen Landesregierung hat Volker Wissing das Superministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau übernommen. Er ist gleichzeitig stellvertretender Ministerpräsident. Darüber hinaus stellt die FDP mit Herbert Mertin auch den Justizminister des Landes.

Kommentare (1)

Reinhold Hüls
04.07.2017 - 18:56
Warum wird von der Bundespartei eigentlich in allen Berichten der Name des Ministerium von Pinkwart unvollständig und damit falsch bezeichnet? Das Ministerium umfasst auch "Energie". Dieser Bereich war unter Rot-Grün noch im Umweltministerium angesiedelt. Die FDP hat so die Chance, die Weichen in der Energie- und Klimapolitik in NRW richtig zu stellen und zu zeigen, dass die FDP auch in diesen Bereichen nachhaltiger denk als die Grünen.
Social Media Button