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Momentan denken alle nur von einem Tag zum anderen

BrexitDie EU und Großbritannien - verschiedene Brexit-Szenarien sind möglich

Auch nach diesem EU-Gipfel scheint eine Lösung beim Brexit nicht in Sicht. Ob der Brexit geregelt durch ein Abkommen abläuft, und so der erwartbare Schaden minimiert wird, oder ob an der Grenze zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich am 29. März 2019, dem Brexit-Datum, das Chaos ausbricht, weiß keiner. Die deutsch-britische Liberale Wera Hobhouse erklärt im Interview mit Freiheit.org, welche Brexit-Szenarien sie für denkbar hält und wieso das schwierige Verhältnis England-EU auch in der Historie begründet liegt.

Die britischen Liberalen fordern, dass es nochmal eine Abstimmung zum Brexit gibt. Doch die Perspektive ist nach wie vor schwierig. Es gibt eine größer werdende Menge an Menschen, die dafür sind; die Bewegung wächst. Doch die Schwierigkeit für uns Liberale hierzulande ist, dass ihre Stimme nicht genug gehört wird.

Sie sieht die Abneigung der Brite gegenüber der EU ganz klar in der Geschichte begründet.  England sei eine traditionelle Handelsnation und dachte, als es in die EU eintrat, vor allem an seinen eigenen Vorteil. Die englische Wirtschaft war nach dem Krieg am Boden und somit sahen sie in einem Beitritt den Vorteil der Prosperität. Die Engländer gucken eher auf die Zahlen: Wieviel zahlen wir ein und wieviel bekommen wir heraus? Für sie ist es weniger ein Solidaritätsprojekt.

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