StiftungOxfam-Bericht

Oxfam redet den Wandel schlecht

Karl-Heinz PaquéWachstum kommt dem ärmeren Teil der Menschheit viel mehr zu Gute als dem reicheren, so Karl-Heinz Paqué

Armut ist messbar. Wer allerdings wie arm ist, bleibt eine Frage der Interpretation von Zahlen. Die Hilfsorganisation Oxfam legt alljährlich ihren Armutsbericht vor und muss dafür auch Kritik einstecken. Auch der neueste Oxfam-Bericht wird kontrovers diskutiert. Warum er Tatsachen verzerrt und die Wirklichkeit falsch abbildet, erläutert Karl-Heinz Paqué im Interview mit freiheit.org. Der Vorsitzende der Stiftung für die Freiheit, sagt: "Tatsache ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich seit Jahrzehnten kleiner wird – und das überrascht nicht: Viele Menschen in großen, schnell wachsenden Ländern, die früher bitter arm waren, kommen zu einem bescheidenen Wohlstand."

Paqué konstatiert, dass der Oxfam-Bericht sich nicht um die World-Bank-Statistiken zur globalen Armut schert, die riesige Erfolge anzeigen. Und er begegnet dem Oxfam-Vorwurf, Wachstum komme nur einer kleinen Gruppe zugute, nämlich in der reichen Welt einigen Reichen: "Diese Sicht ist irreführend. Man muss unterscheiden: Wachstum kommt dem ärmeren Teil der Menschheit viel mehr zu Gute als dem reicheren, wenn man die gesamte Welt betrachtet."

Lesen Sie hier, wo der Volkswirt Karl-Heinz Paqué Oxfam Recht gibt.

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