FDPGründergeist

Pinkwart will NRWs Start-Ups in die Top Ten führen

Start-up, PärchenNRW schafft im Rahmen der "Neuen Gründerzeit" beste Chancen zum Gründen und Wachsen.
28.09.2020

Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zum Gründerland: Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart stellte seine Pläne vor, die Startbedingungen für junge Firmengründer deutlich zu verbessern. Dazu verlängert das Wirtschaftsministerium das Gründerstipendium um drei Jahre, fördert verstärkt weibliche Gründungen, verbessert das Umfeld für internationale Startups, arbeitet an einem Scale-Up-Programm für schnell wachsende junge Unternehmen und bündelt alle Informationen auf der neuen Plattform www.gründen.nrw. "Das Gründerstipendium ist eine tolle Erfolgsgeschichte, das tausende Arbeitsplätze schafft, deshalb verlängern wir es um drei Jahre", erläuterte Pinkwart.

"Mit der Neuen Gründerzeit gehen wir neue Wege und geben unternehmerischen Talenten beste Chancen zum Gründen und Wachsen", ist der Digitalminister stolz auf das Gründerstipendium, das die schwarz-gelbe Landesregierung eingeführt hat. "Und wir zünden die nächste Stufe: Um das Angebot an besonders erfolgreichen Start-ups zu erhöhen und starke Chancenkapitalgeber und Business Angel für Nordrhein-Westfalen noch stärker zu interessieren, starten wir im kommenden Jahr ein Scale-Up-Programm. Denn wir setzen uns ein ehrgeiziges Ziel: Wir wollen Nordrhein-Westfalen bis 2025 in die TOP 10 der europaweit führenden Start-up-Regionen führen."

Ziel des um drei Jahre verlängerten Gründerstipendium.NRW ist es, finanzielle Unsicherheiten abzufedern, damit keine erfolgversprechende Gründungsidee verloren geht. Mit dem 2018 gestarteten Programm wurden bislang 1800 Gründerinnen und Gründer gefördert. Diese haben im Schnitt bereits eine Dreiviertel Vollzeit- und eine halbe Teilzeitstelle geschaffen. Künftig wird die Antragstellung auf ein rein digitales Verfahren umgestellt und die Ansprache ausländischer Start-ups über eine englischsprachige Seite verstärkt. Zudem werden die Ehemaligen besser mit den neuen Gründerinnen und Gründern vernetzt, um den Erfahrungsaustausch zu fördern.
 
Bislang geht knapp ein Viertel der Stipendien an Gründerinnen. Um die Frauen noch stärker für den Weg in die Selbstständigkeit zu interessieren, fördert das Land das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ an der Bergischen Universität Wuppertal mit 1,9 Millionen Euro. Hierdurch soll ein landesweites Hochschulnetzwerk für gründungsinteressierte Frauen entstehen.

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