Reaktorsicherheit

Meiler am Rand eines Feldes© Foto: Shutterstock

Für die Reaktorsicherheit will die FDP, dass die Sicherheit der Kernkraftwerke auch für deren verbleibende Laufzeit sichergestellt wird. Die Anfang Januar 2013 bekanntgemachten neuen Sicherheitsanforderungen für den Betrieb der Kernkraftwerke sind einzuhalten. Soweit sicherheitstechnisch erforderlich, gilt das auch für die in der Nachbetriebsphase befindlichen Anlagen. Für eine effektive Kontrolle muss der Kompetenzerhalt in der Atomaufsicht gewährleistet bleiben. Die Generationen, die die Kernenergie genutzt haben, sind auch für die Entsorgung der entsprechenden Abfälle verantwortlich.

Wir Liberale stehen für eine ergebnisoffene Suche eines sicheren Endlagers auch für hochradioaktive Abfälle. Ziel der FDP ist es, in Deutschland einen Endlagerstandort zu finden, an dem der vom Atomgesetz geforderte strenge Sicherheitsmaßstab (Schadensvorsorge nach Stand von Wissenschaft und Technik) gewährleistet ist. In einem gestuften Verfahren sollen geeignete Standorte geprüft werden. Kein Standort darf von vornherein ausgeschlossen werden.

Eine intensive Bürgerbeteiligung und eine abschließende Standortentscheidung durch ein Bundesgesetz sollen die gesellschaftliche Akzeptanz für diese nationale Aufgabe sicherstellen. Neben der Endlagerung in tiefen geologischen Formationen sind andere Möglichkeiten einer geordneten Entsorgung wissenschaftlich zu prüfen.

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