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Smarte Landwirtschaft braucht 5G

LandwirtVerhindern, dass der ländliche Raum von den technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abgehängt wird.

Bei der Einführung des Mobilfunkstandards 5G droht Deutschland eine abermalige Spaltung in Stadt und Land. "Wir müssen unbedingt verhindern, dass der ländliche Raum von den technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abgehängt wird. Wohin eine solche Entwicklung politisch sonst führen kann, zeigt der hohe Stimmenanteil für Donald Trump im Mittleren Westen bei der US-Präsidentenwahl 2016", erzählt Carl-Albrecht Bartmer in einer Reportage von Florian Flicke für das Debatten-Magazin liberal. Um genau das zu verhindern, sei 5G notwendig – auch und gerade bis zur letzten Milchkanne.

"Vielleicht sollte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eine ihrer nächsten Dienstreisen in das kleine Dörfchen Löbnitz in der Magdeburger Börde antreten", beginnt Flicke seinen Bericht. "Dort, auf dem Hof von Carl-Albrecht Bartmer, sieht es nur auf den ersten Blick wie im romantisierenden TV-Spot aus: ein Landhaus mit weißen Fensterrahmen, umrankt von Rosenstöcken, Zitronenbäumchen auf der Terrasse, dazu ein zur Begrüßung freundlich wedelnder Hofhund sowie grasende Pferde direkt neben dem Wohnhaus. Doch spätestens wenn die Forschungsministerin mit Bartmer sprechen oder einen Blick in die Führerhäuser des modernen Fuhrparks aus Mähdreschern oder Traktoren werfen würde, wüsste sie: Sie hat sich massiv geirrt, als sie Ende 2018 sagte: „5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig.“

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