FDPMachtwechsel in der CSU

Söder war bisher nur der Meister des politischen Blendwerks

Daniel FöstDaniel Föst hat eine klare Meinung zum Machtwechsel an der Spitze der CSU:

Mit der Wahl von von Markus Söder zum CSU-Vorsitzenden geht ein jahrelanger Machtkampf in der CSU zumindest vorläufig zu Ende. Der bayerische Ministerpräsident wurde auf einem Sonderparteitag gewählt. Er tritt die Nachfolge von Horst Seehofer an. Der Landesvorsitzende der FDP Bayern, Daniel Föst, hat eine klare Meinung zum Machtwechsel an der Spitze der CSU: "Söder war bisher nur der Meister des politischen Blendwerks. Jetzt muss er zeigen, dass er die Interessen Bayerns in den Mittelpunkt seines Handelns stellt." Die Epoche des Bürokratismus, der Trägheit und der Staatsschulden müss beendet werden.

Daniel Föst kritisierte den jahrelangen CSU-internen Machtstreit: "Der CSU-interne Erbfolgestreit hat Bayern jahrelang gelähmt." Söders Wahl markier nun den Abschluss eines langen und quälenden Machtkampfes, der auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen wurde. Bayern habe die vergangenen Jahre ausschließlich von früheren Erfolgen gezehrt. "Das können wir uns nicht länger leisten." Söders Wahl müsse jetzt einen Wendepunkt markieren.

Jetzt werde Söder als Parteichef und Ministerpräsident zeigen müssen, dass er die Interessen Bayerns in den Mittelpunkt seines Handelns stellt. Es gebe viel zu tun, Bayern müsse in vielen Bereichen besser werden: "Wir müssen den ländlichen Raum stärken, die digitale Transformation von Wirtschaft und Verwaltung vorantreiben, schulische und berufliche Bildung auf ein neues Level heben und Wohnen endlich wieder bezahlbar machen. Wir Freie Demokraten stehen dafür gerne als Service-Opposition im Landtag bereit."

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