FDPMindestlohn

SPD sollte beim Mindestlohn verbal abrüsten

Nicola BeerNicola Beer kritisiert die pauschale Verunglimpfung
20.02.2015 - 15:19

Mit sehr derber Wortwahl hat SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi die Kritik der Arbeitgeber an den neuen Aufzeichnungspflichten beim gesetzlichen Mindestlohn zurückgewiesen. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer rät zu mehr Saachlichkeit. Sie mahnt: „Die SPD wäre gut beraten, beim Mindestlohn verbal abzurüsten.“

"Das Bürokratiemonster, das durch die Dokumentationspflichten geschaffen wurde, lässt sich nicht einfach wegdiskutieren. Wenn die Betriebe über Belastungen klagen, sollte die SPD dies ernst nehmen und die Arbeitgeber nicht pauschal verunglimpfen", reagierte Beer auf die jüngsten Äußerungen ihrer Amts-Kollegin. Die hatte in der "Augsburger Allgemeinen" gewettert: "Wer es als Arbeitsgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner - oder schlichtweg zu doof." Entlarvend war auch die Äußerung: "Der Mindestlohn ist eine historische Leistung, die lassen wir uns nicht kaputtmachen".

Nicola Beer moniert vor diesem Hintergrund: "In der Politik sollte es um mehr Chancen für mehr Menschen und nicht um historische Trophäen gehen." Union und SPD müssten den Mindestlohn "umgehend entschärfen". Die Freidemokratin schlägt vor: "Der geplante Koalitionsausschuss am nächsten Dienstag wäre dafür die beste Möglichkeit.“

Kommentare (2)

Mario Gawlik
24.02.2015 - 18:20
Sehr geehrter Herr Sertic, die Aussage "Wer es als Arbeitsgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner - oder schlichtweg zu doof." stammt nicht von Frau Beer, sondern von der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ... Frau Beer reagiert nur auf diese nicht zu akzeptierende Aussage.
Anton Sertic
21.02.2015 - 15:34
Wegen der oben genanten Aussage wer ein stundenzettel nicht ausfüllen kann,ist entweder ein Gauner oder ist ganz einfach Doof Ich bin Schausteller und bin mittlerweile über siebzig Jahre alt, und muss immer noch arbeiten um mein Lebensunterhalt zu verdienen. Sie haben im diesen Fall wahrscheinlich recht das ich dieses immer noch mache.das ich doof bin,ich könnte ja auch auf andere staatliche Mittel zu greifen.aber das will ich nicht weil ich als schausteller geboren bin,ich habe mein ganzes Leben lang mit meinem bescheidenen Mittel auch dazu beitragen mit meinen Steuern Leute wie sie es sind zu finanzieren. Und dafür werde ich jetzt als Gauner oder doof beschimpft.eines kann ich Ihnen nur sagen das meine Frau und ich manchmal 24 Stunden am Stück arbeiten müssen wenn wir den nächsten Standort erreichen wollen .aber wir haben uns noch nie beschwert.aber wenn ich dann lese was sie von sich geben fällt es mir schwer stolz zu sein was ich geleistet habe .denn ich bin kein Gauner oder Doof
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