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Stiftung stellt Konzept für Zuwanderungspolitik vor

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08.08.2017 - 15:44

Ein neues Gutachten im Auftrag der Stiftung für die Freiheit kommt zu dem Schluss, dass die deutsche Zuwanderungspolitik dringend reformiert werden muss. Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit stellt fest, dass das geltende Recht weder zur Gewinnung von Fachkräften beiträgt noch die gesellschaftliche Akzeptanz für Zuwanderung verbessert. Die Autoren Holger Hinte und Ulf Rinne fordern ein leistungsfähiges Einwanderungsgesetz.

Ein solches Gesetz müsse flexibel auf Fehlsteuerungen oder veränderte ökonomische Bedingungen reagieren können, fordern die Autoren des Gutachtens. Es müsse eine klar formulierte Erwartungshaltung und verbesserte Angebote zur Integration von Neuzuwanderern enthalten. Zur Umsetzung eines solchen Einwanderungsgesetzes müssen administrative Kompetenzen mittelfristig in einem Bundesministerium für Migration und Integration gebündelt werden.

Ein Einwanderungsgesetz, das ein aktives Auswahlverfahren für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten beinhaltet, habe nach Aussage der Autoren zwei Vorteile: Es signalisiere nach außen das bestehende Angebot und wecke das Interesse an Bewerbungen. Nach innen signalisiere es Willen des Staates, die Einreise von ausländischen Fachkräften aus Drittstaaten von strengeren Kriterien abhängig zu machen.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht zum Gutachten.

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