FDPEntlastung

Studierende und Fachschüler erhalten Energiepreispauschale

Studierende oder Auszubildende, die den Flur eines Gebäudes bspw. einer Universität herunterlaufenStudierende sowie Fachschülerinnen und Fachschüler sollen noch in diesem Winter die 200 Euro-Energiepreispauschale erhalten, kündigte Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger an.
30.11.2022

Die gestiegenen Preise für Heizung, Strom und Lebensmittel sind für junge Menschen in Ausbildung eine besondere Belastung. Bettina Stark-Watzinger will sie in diesem Winter mit einer Energiepreispauschale unterstützen.

Der Deutsche Bundestag hat über den Gesetzentwurf des Bundesbildungsministeriums zur Zahlung einer Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro beraten. Mit der Zahlung sollen rund 3,5 Millionen junge Menschen in Ausbildung entlastet werden. Denn gerade für sie seien die gestiegenen Kosten für Heizung, Strom und Lebensmittel häufig eine besondere Belastung, erklärte Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger.

Anspruchsberechtigt sind alle Studierenden sowie Fachschülerinnen und Fachschüler, die am 1. Dezember 2022 an einer Hochschule eingeschrieben oder in einer Fachausbildung sind. Voraussetzung ist weiterhin ein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland zum genannten Stichtag. Das gilt auch für ausländische Studierende, wenn sie zum Stichtag an einer Ausbildungsstätte in Deutschland angemeldet sind.

Digitales Antragsverfahren

Insgesamt seien fast 3,5 Millionen junge Menschen berechtigt, „das hat es in dieser Dimension noch nicht gegeben“, so Stark-Watzinger im Deutschen Bundestag. Die Auszahlung soll über eine Online-Plattform unbürokratisch möglich sein. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung. Dazu sind wir in intensiven Beratungen mit den Ländern. Wir lassen die jungen Menschen nicht allein“, versicherte die Ministerin. Die Maßnahme sei ein Novum, deswegen müssten dafür auch neue Wege gegangen werden. 

Stark-Watzinger ist zuversichtlich, dass die Auszahlungen bereits zu Beginn des kommenden Jahres starten können. Als Bildungsministerin sei es ihr Ziel, dass sich die jungen Menschen nicht über die Heizkosten „den Kopf zerbrechen“ müssten, sondern dass sie sich auf ihre Ausbildung konzentrieren können. 

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