Technologiepolitik

IT-Motiv: Hand löst Datenstrom aus© Foto: Shutterstock


Die Bundesrepublik ist ein Land der Innovationen. Mit gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von rund 2,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes investieren private Unternehmen und die öffentliche Hand in die nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Nur so können die Herausforderungen der Globalisierung gemeistert und Chancen genutzt werden.


Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist eine gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung innovativer Technologien der Garant dafür, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgeht. Daher brauchen wir transparente, unbürokratische und vor allem zielgerichtete Rahmenbedingungen zur Lösung noch bestehender Innovationsbremsen. Die FDP im Deutschen Bundestag setzt sich daher für ein nachhaltiges und effektives Strukturprogramm zur Stärkung industrieller Schlüssel- und Querschnittstechnologien ein. Hierzu zählen:

Energieforschung, Verkehrsforschung, Luftfahrtforschung, Schiffbauforschung, Raumfahrtforschung, Informationstechnologien, Multimedia, Bio- , und Gentechnologie, Umweltforschung, Gesundheitsforschung, Mikrosystemforschung, Nano- und Werkstofftechnologie, Optische Technologien und die Produktionsforschung.

Ziel ist es, die Voraussetzungen für Innovationen und technischen Fortschritt nachhaltig zu verbessern und damit die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu fördern. Technologiepolitik darf nicht als Subventions-Gießkanne missverstanden werden. Sie ersetzt keine Strukturpolitik. Die Förderung muss markt- und anwendungsorientiert angelegt sein. Hier liegt auch der Unterschied zur Grundlagenforschung, die langfristig und nicht unmittelbar anwendungsorientiert ist.

Technologiepolitik ist eine Querschnittsaufgabe - vom großen Airbus bis zum winzigen Nanoröhrchen. Ein spannendes Feld mit großer Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze in unserem Land.

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