11.08.2017FDPVerkehrspolitik und Infrastruktur

THEURER: Technologieoffenheit statt Planwirtschaft

Zum Fünf-Punkte-Plan von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer:

„Es wäre gut gewesen, die SPD-Minister hätten schon beim Dieselgipfel einen Plan gehabt. Stattdessen haben sie sich mit der Unionsseite wie die Kesselflicker gestritten. Für das Schmalspurergebnis des enttäuschenden Dieselgipfels mit Software-Update und Prämien trägt die SPD eine Mitschuld. Denn die Gefahr von Fahrverboten, die insbesondere Pendler und Handwerker gefährden, besteht nach wie vor.

Die Freien Demokraten lehnen eine Quote für Elektroautos ab. Wir setzen auf Technologieoffenheit statt Planwirtschaft. Denn wir wissen heute noch nicht, ob Elektromobilität, die Brennstoffzelle oder synthetische Kraftstoffe die nachhaltigste Zukunftslösung im Jahr 2030 sein wird.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Autohersteller die Kosten für technische Nachrüstungen tragen müssen. Die Hersteller sind schließlich für die Dieselkrise verantwortlich. Die Autofahrer dürfen nicht für die Fehler der Konzerne bezahlen. Klimaschutzziele und Gesundheitsschutz müssen durch technologische Innovationen erreicht und dürfen nicht durch Manipulationen umgangen werden.“

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