StiftungGerechtigkeitsmarsch in der Türkei

Wird Erdogan "Marsch für Gerechtigkeit" stoppen?

Recep Tayyip ErdoganDer Gerechtigkeitsmarsch ist für Erdogan ein Problem
06.07.2017 - 16:30

Kemal Kilicdaroglu läuft und läuft. Seit dem 15. Juni legt der Chef der Republikanischen Volkspartei CHP täglich bis zu 20 Kilometer zurück. In der Hand hält er meist ein Schild mit dem Wort Adalet ("Gerechtigkeit“). Der Oppositionspolitiker führt den ‘Marsch für Gerechtigkeit‘ von Ankara in die mehr als 400 Kilometer entfernte Metropole Istanbul. Mit ihm laufen mittlerweile bald 10.000 Menschen. Und jeden Tag werden es mehr. Am 9. Juli sollen sie in Istanbul eintreffen. Hans-Georg Fleck und Aret Demirci berichten für freiheit.org über den Protestmarsch.

Seit über drei Wochen ist der türkische Oppositionsführer mit seinen Anhängern zu Fuß unterwegs von Ankara nach Istanbul. Trotz des extrem heißen Wetters in den vergangenen Tagen ist der Oppositionsführer fest entschlossen, das Ziel zu erreichen: Es ist das Maltepe-Gefängnis in Istanbul, wo der CHP-Abgeordnete Berberoglu inhaftiert ist. Hans-Georg Fleck und Aret Demirci berichten für freiheit.org über den Protestmarsch.

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