FDPZeitumstellung

Zeitumstellung in der ganzen EU einheitlich abschaffen

UhrDie Zeitumstellung ist ein ärgerlicher Aufwand.

Das Europäische Parlament hat in Straßburg für die Abschaffung der Zeitumstellung gestimmt. Damit macht es den Weg frei für eine langjährige Forderung der Freien Demokraten: Schon 2007 hatten die Freien Demokraten im Bundestag die Abschaffung der Zeitumstellung beantragt. FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer findet, dass der Schritt überfällig war: "Der versprochene Nutzen der Zeitumstellung hat sich nie bewahrheitet. Sie ist ein klassischer Fall für einen staatlichen Eingriff in das Leben der Menschen, der schnell eingeführt wird, aber bei erwiesener Unsinnigkeit kaum mehr abzuschaffen ist."

Die Zeitumstellung ist ein ärgerlicher Aufwand. Im Gegensatz zum ursprünglichen Zweck spart sie keine Energie ein, verursacht jedoch Probleme. Häufigste Nebenwirkungen: Schlafstörungen, Verkehrsunfälle und Unkonzentriertheit. Unternehmen müssen zusätzlich häufig noch die unterschiedlichen Zeitumstellungskorridore weltweit im Auge behalten, da die Zeitumstellung in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfindet. Die Belastungen betreffen sogar Haus- und Nutztiere, die sich häufig ebenfalls an einen neuen Tag/Nacht-Rhythmus gewöhnen müssen.

Deshalb haben sich die Freien Demokraten auf nationaler und europäischer Ebene über Jahre für ihre Abschaffung eingesetzt – die auch eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gut findet. Im nächsten Schritt müssen sich nun die Mitgliedsstaaten auf einen Plan für die Umsetzung einigen. Die Freien Demokraten haben hier klare Prioritäten. Michael Theurer: "Es ist elementar wichtig, dass die Zeitumstellung in der ganzen EU einheitlich abgeschafft wird. Ein Flickenteppich im Binnenmarkt muss unbedingt vermieden werden. Die Bundesregierung ist dringend aufgefordert, hierauf den ersten Fokus zu legen. Am Beispiel der Schweiz 1980, als alle umliegenden Länder die Zeitumstellung hatten und die Schweiz nicht, sieht man die wirtschaftlichen Schäden die ein solches Szenario anrichtet."

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