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Bulgarien lehnt Istanbul-Konvention ab

KonventionBulgarien unterzeichnet nicht die Konvention zum Schutz gegen häusliche Gewalt
16.02.2018 - 17:21

Bulgarien hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Von Europa scheint sich das Land aber nach der Ablehnung der Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt entfernt zu haben. Das schreibt der Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Bulgarien, Daniel Kaddik, in seinem Meinungstext. Erneut zeige dies die Schwäche des Premierministers Borrisow, so Kaddik.

Seit dessen Überlegungen, die Konvention zu ratifizieren, begehrten Nationalisten, Sozialisten sowie Geistliche dagegen auf. Die Akteure trieben die Diskussion auf die Spitze und polemisierten mit falschen Details des Vertrages, so Kaddik. Der Premier sah sich zum Schluss mit einem Ultimatum seiner nationalistischen Koalitionspartner konfrontiert. Verlierer seien nun nicht nur die Frauen, sondern auch jene, "die an ein Bulgarien in einem Europa der Werte glaubten", so Kaddik.

Den gesamten Meinungstext von Daniel Kaddik finden Sie hier. (bh)

Kommentare (1)

Hristo Guentchev
20.02.2018 - 08:45
Das stimmt nicht. Herr Kaddik liefert die falschen Details. Die Diskussion war demokratisch. Unterschiedlichste Sichtweisen wurden veröffentlicht. Alle Beteiligten haben sich GEGEN die Gewalt ausgesprochen. Bulgarien will eben keine Genderideologie akzeptieren. Das ist eben purer Marxismus den keiner in Europa braucht.

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