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Chodorkowskis Freilassung wäre Zeichen für offeneres Russland

Wolfgang GerhardtWolfgang Gerhardt
31.07.2013

Stiftungschef Wolfgang Gerhardt fordert die Freilassung von Unternehmer Michail Chodorkowski, der am Mittwoch 50 Jahre alt wurde.

Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender der Stiftung für die Freiheit, hat in einer Videobotschaft für das Netzwerk khodorkovsky.com die Freilassung des inhaftierten Unternehmers gefordert.

Seit Oktober 2003 und voraussichtlich bis ins Jahr 2014 befindet er sich aufgrund einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und planmäßigen Betrugs in Haft. Wolfgang Gerhardt sagt in der Botschaft, er kenne niemanden, der nicht von Chodorkowskis Unschuld überzeugt ist. Auch Amnesty International sieht Chodorkowskis Verurteilung als politisch motiviert an und spricht ihm den Status eines gewaltlosen politischen Gefangenen zu.

Gerhardt appellierte in Richtung Moskau: Eine Freilassung Chodorkowskis wäre ein „gutes Zeichen für die Menschenwürde“ und „für ein offeneres Regime in Russland, als wir es bisher erlebt haben.“

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