FDPLandtagswahlen

Es geht um unser Land

Christian LindnerChristian Lindner will NRW voranbringen

Das Wahljahr 2017 kommt in Schwung. Heute stellten die Freien Demokraten Nordrhein-Westfalen ihre Kampagne zur Landtagswahl vor. Damit hat nach den FDP-Spitzenkandidaten Oliver Luksic und Wolfgang Kubicki auch Christian Lindner den Startschuss für den Landtagswahlkampf gegeben. Die FDP Nordrhein-Westfalen trete zur Wahl mit Themen der Mitte an, "die den Menschen auf den Nägeln brennen", betonte Lindner. Dazu gehörten ihr wirtschaftliches Vorankommen, die Zukunft ihrer Kinder und der Schutz von Leib, Leben und Eigentum.

Lindner stellte einen Vertrauensverlust in der Bevölkerung fest, was die Handlungsfähigkeit des Staats angehe, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Dazu passend der Plakat-Slogan: "Nichtstun ist Machtmissbrauch." Es brauche einen leistungsfähigen Rechtsstaat, der in seinen Kernaufgaben stark sei und gegen Intoleranz aufstehe sowie sich von Bürokratismus fernhalte, erläuterte der FDP-Spitzenkandidat. Darüber hinaus wollten die Freien Demokraten eine dynamische Wirtschaft, "die wieder die Frage danach stellt, wovon wir eigentlich morgen leben wollen".

Für die Freien Demokraten ist es außerdem ein Armutszeugnis, dass sich die Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen vor allem mit ideologischen Vorgaben beschäftige, statt qualitative Fortschritte zu machen. Diese Form des Stillstands dürfe nicht länger hingenommen werden, unterstrich Lindner. "Wir wollen weltbeste Bildung, die nicht nur auf grünen Parteitagen funktioniert, sondern auch wieder im Klassenraum. Wir möchten, dass in Nordrhein-Westfalen wieder so hart für die Bildung arbeitet, wie unsere Kinder."

Freie Demokraten wollen drittstärkste Kraft im Landtag werden

Ziel der Freien Demokraten sei es, gestärkt aus der Entscheidung vom 14. Mai hervorzugehen, so Lindner weiter. Der Spitzenkandidat verwies darauf, dass die FDP NRW bei der vergangenen Landtagswahl bei zwei Prozent in den Umfragen stand, um schließlich acht Prozent am Wahltag zu holen. "Wir werden jetzt gemessen bei bis zu neun Prozent hier in Nordrhein-Westfalen. Wir wollen stärker werden als die Grünen und dritte Kraft im neuen Landtag werden, um wirklich einen politischen Wechsel in Nordrhein-Westfalen zu erreichen", kündigte er an.

Die Plakatmotive von Lindner, im Stil einer Reportage ohne gestellte Shootings oder Inszenierung, seien entstanden bei realen Terminen der letzten Wochen, fügte FDP-Landesgeneralsekretär Johannes Vogel hinzu. "Für uns ist diese Echtheit, genauso wie die Schwarz-Weiß-Optik, Zeichen auch von Ernsthaftigkeit. Es geht um unser Land in diesem Jahr, und es geht für unser Land um viel. Da wollen wir keine optischen Spielereien machen, sondern Seriosität und auf die Sache konzentrieren."

Das Beste für Schleswig-Holstein

Die Freien Demokraten in Schleswig-Holstein sind ebenso dabei, die Weichen für die Landtagswahl am 7. Mai zu stellen. Ihre Kernthemen im Wahlkampf seien beste Bildung, innere Sicherheit, Infrastruktur und wirtschaftliche Vernunft, erklärte FDP-Landeschef Heiner Garg bei der Kampagnenvorstellung. Um die Wähler vom liberalen Angebot zu überzeugen, brauche es einen Spitzenkandidaten, der glaubwürdig, authentisch und kompetent diese Themen vermittele, betonte Garg und ließ gleich das Plakatmotiv vom FDP-Spitzenmann Wolfgang Kubicki enthüllen. Kubickis Ziel sei es, die Zukunft des Landes nicht den Unfähigen zu überlassen. Deshalb das Motto: "Kein Dummschwätzer." Entscheidend sei, nicht nur über politische Konzepte zu reden, sondern sie auch konsequent umzusetzen, und damit das Beste für Schleswig-Holstein zu erreichen, so der Kandidat.

Kämpfen für das neue Saarland

Auch im Saarland begleiten die Freien Demokraten ihre Inhalte im Wahlkampf mit einer starken visuellen Kampagne unter dem Motto "Das neue Saarland". "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit Optimismus die Themen angehen müssen. Lösungen bieten müssen für die Menschen und die Unternehmen im Saarland", stellte FDP-Spitzenkandidat Oliver Luksic klar. Das neue Saarland stehe in scharfem Kontrast zu Rot-Rot-Grün. Die FDP verdeutlicht diesen Unterschied mit einem Plakatmotiv. Luksic unterstrich: "Es kommt bei dieser Wahl auf die FDP an."

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