Landtagswahl

FDP Brandenburg zieht optimistisch in den Wahlkampf

Brandeburg-PlakatDie FDP stellt die Brandenburger selbst mit all ihren Fähigkeiten in den Mittelpunkt

Mit einer optimistischen Kampagne starten die Freien Demokraten in die heiße Phase des Landtagswahlkampfes. Bei der Vorstellung in Potsdam stärkten die FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg und Landeschef Axel Graf Bülow dem Spitzenkandidaten Hans-Peter Goetz den Rücken. Alle drei unterstrichen den positiven und optimistischen Charakter der Kampagne, die die FDP wieder zurück in den Landtag führen soll. Unter dem Motto "Brandenburg wächst mit seinen Menschen" stellt die FDP die Brandenburgerinnen und Brandenburger selbst in den Mittelpunkt. Den Fokus legt die Partei dabei klar auf die Themen Bildung und Wirtschaft.

"Wir haben uns ganz bewusst für klare Botschaften entschieden. Damit wollen wir möglichst viele Brandenburgerinnen und Brandenburger erreichen und dabei die Themen ansprechen, die die Menschen im Land bewegen", erläuterte der Spitzenkandidat der FDP Brandenburg, Hans-Peter Goetz, die vorgestellte Plakatserie. "Mir ist außerdem besonders wichtig, dass wir unser liberales Selbstverständnis in unseren Motiven vermitteln können."

Die Freien Demokraten wissen, dass die Menschen in Brandenburg vielfältige Talente und Stärken haben. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen schaffen, damit dieses Potenzial zur Entfaltung kommen kann. "Brandenburg wächst mit seinen Menschen. Stärken wir deshalb die Gestaltungskraft jedes Einzelnen und bringen wir Brandenburg wieder auf Erfolgskurs“, so der Appell. Goetz unterstrich: "Wirtschaft braucht wieder einen Partner." In Brandenburg fehle eine Gründerkultur. Zudem müssten Unternehmen von Bürokratie entlastet werden. Er betonte, die FDP setze im Wahlkampf auf Optimismus und werde aber auch deutlich machen, "woher unser Wohlstand kommt und wem wir diesen zu verdanken haben“. Ohne die Grünen namentlich zu nennen, sagte er: "Auch ich will saubere Luft, klares Wasser und gutes Essen. Aber es kommt darauf an, dies zu erreichen, ohne die Axt an unseren Wohlstand zu legen.“ Jeder in Brandenburg solle "nach seiner Facon glücklich werden", betonte Goetz.

Die gebürtige Brandenburgerin Linda Teuteberg zeigte sich zuversichtlich für die FDP in ihrem Heimat-Bundesland: "Wir hatten noch nie so stabile, so gute Ausgangswerte auch in den Umfragen." Ihr Ziel sei, dass die FDP mit einer starken Fraktion wieder in den Landtag einziehe. "Entgegen manchen Unkenrufen, die man im Moment so hört über Ostdeutschland, bin ich fest überzeugt aus meiner politischen Erfahrung, meinen Gesprächen, dass es gerade in Ostdeutschland Menschen gibt, die wir erreichen können", so die FDP-Generalsekretärin. Manche Menschen verwahrten sich dagegen, wenn die Politik zu sehr in ihre Privatsphäre eingreifen wolle und hätten klare Erwartungen an den Staat bei innerer Sicherheit, Schulbildung und Infrastruktur.

Sie schaut nach vorne: "Wir müssen uns zunächst bei den Bürgern bewerben, wieder mit einer Fraktion in den Landtag zu kommen." Sorgen bereite ihr der momentane Stil der politischen Auseinandersetzungen. "Darüber machen wir uns Gedanken", sagte sie. "Statt auf geheizter Empörungsdebatten" müsse es wieder zu einem zivilisierten Streit um gute Lösungen kommen. Wir sind zuversichtlich, dass das gelingt." Dafür seien eine sachliche Debatte und ein fairer Wahlkampf nötig.

Kommentare (1)

Dr.Jaser Tadros
26.06.2019 - 18:44
Ja , nach dem Motto "Brandenburg waechst mit seinen Menschen" , durch die intensive Zusammenarbeit aller dort in der FDP - bekannten Kraeften , an erster Stelle Frau Linda Teuteberg als gebuertige Brandenburgerin und Kennerin der realen politischen ; wirtschaftlichen und sozialen Verhaeltnisse---etc. sowie die eigentliche Probleme unter denen die Bevoelkerung dort leiden , bin ich mir 100% dann sicher , dass Frau Teuteberg gemeinsam mit ihrer Mannschaft die FDP in den Landtag einziehen wird und hoffentlich mit zweistelligem Ergebnis . Voraussetzung dafuer das Vertrauen und die Glaubwuerdigkeit gegenueber den Buergern gewinnen u. an den jungen Waehlern herangehen und die Vorlage von praxisnahen Wahlprogrammen , an erster Stelle liberale Bildungs- und Kulturpolitik sowie Klima- und Umweltpolitik ---etc. Man muss nur von den Fehlern der anderen Volksparteien (ob rechts oder links) lernen und sich davon chrakterisieren und mehr junge Leute zur FDP- anziehen u.vorwaerts
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