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Höchste Zeit für eine Agenda 2030

Johannes Vogel fordert eine Agenda 2030 Johannes Vogel fordert eine Agenda 2030

Die Arbeitslosenquote ist erstmals unter die symbolträchtige Marke von fünf Prozent gefallen. Johannes Vogel begrüßt diese erfreuliche Entwicklung. "Das bedeutet für viele Menschen mehr gesellschaftliche Teilhabe und Freiheit", sagt der liberale Arbeitsmarktexperte. Gleichzeitig sei jedoch klar: "Diese gute Lage ist aber nicht der Arbeitsmarktpolitik der Großen Koalition zu verdanken, sondern der Agenda 2010." Nun brauche es eine Agenda 2030, die den politischen Rahmen für das nächste Jahrzehnt setzt.

Eine Fortentwicklung der Steilvorlage der Agenda 2010 habe unter der Bundeskanzlerin nämlich nicht stattgefunden, stattdessen sei nur von der Substanz gelebt worden, hält Vogel fest. Dabei müsste die Politik die gute Lage am Arbeitsmarkt nutzen, um echte Modernisierungsprojekte umzusetzen. "Etwa ein Einwanderungsgesetz mit Punktesystem, um im Wettbewerb um die klügsten Köpfe international erfolgreich sein zu können", hebt er hervor. "Außerdem brauchen wir einen großen Wurf für New Work, also mehr Freiheiten in der Arbeitswelt. Und das Thema Lebenslanges Lernen muss endlich raus aus den Sonntagsreden und rein in die Umsetzung." Für all das brauche es ein mutiges Gesamtkonzept.

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