FDPUmwelt

Luftqualität in Bayern verbessern

Autofahrer am SteuerUmweltzonen sind nur Placebo-Politik

Die Umweltzonen in bayerischen Städten gehören abgeschafft, finden die Freien Demokraten im Land. FDP-Landesvize Sebastian Körber forderte "wirksame Maßnahmen statt Placebo-Politik". Der Landesvorstand der Freien Demokraten hat einen Beschluss zur Luftqualität in bayerischen Städten gefasst und ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung von Feinstaub vorgelegt. "Luftverschmutzung beeinträchtigt die Lebensqualität und die Gesundheit", erklärte Körber.

Das bestehende System der Umweltzonen sei ungeeignet, um die Luftreinheit in Ballungsgebieten effektiv zu fördern, erläuterte Körber. "Weder lässt sich eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität in Umweltzonen feststellen, noch fördern Umweltzonen den Einsatz schadstoffärmerer Fahrzeuge", so der Verkehrsexperte.

Die FDP Bayern sprechen sich deshalb unter anderem die Verflüssigung des Verkehrs durch "Grüne Wellen" und intelligente Verkehrsleitsysteme sowie die Reduzierung von Durchgangsverkehr durch Ortsumgehungen aus. "Zudem müssen wir ein attraktives System aus Öffentlichem Personennahverkehr, Schienenverkehr und Radwegen schaffen", forderte Körber. "Bei Flottenfahrzeugen in Ballungsgebieten wollen wir den Einsatz alternativer Antriebe fördern."

Grundsätzlich sehen die Freien Demokraten auch die Industrie bei der Entwicklung fortschrittlicher, schadstoffarmer Motoren in der Pflicht. Fördermittel dafür sollten technologieoffen vergeben werden, schlug Körber vor. Ältere Dieselfahrzeuge sollten mit Rußpartikelfiltern nachgerüstet werden.

"Bei der Straßenreinigung brauchen wir Kehrmaschinen mit geschlossenen Umluftsystemen und Filteranlagen oder Nassreinigung", sagte der Verkehrsexperte. Auch durch den Einsatz neuer Materialien im Straßen- und Hochbau könne die Asbestbelastung reduziert werden.

Kommentare (0)

Social Media Button