FDPSommerinterview

Teuteberg fordert mehr Wettbewerb für den Nahverkehr

Linda TeutebergLinda Teuteberg im rbb-Sommerinterview
21.08.2017 - 15:15

Linda Teuteberg ist überzeugt: Deutschland braucht eine liberale Kraft.  Deshalb kämpft sie nun als Brandenburgs FDP-Spitzenkandidatin um den Wiedereinzug in den Bundestag. Konkrete Pläne hat sie ebenfalls. So fordert Teuteberg zum Beispiel mehr Wettbewerb für den Nahverkehr in Brandenburg. “Da gilt es eher auszubauen, auch zum Wohle der Bahnkunden”, bekräftigt sie im rbb-Sommerinterview. Darin spricht sie auch über die Zukunft von Tegel.

Seit 1998 ist Linda Teuteberg schon für die Liberalen aktiv und zeigt im Interview mit dem rbb sehr deutlich, wie motiviert sie ist. Besonders Brandenburgs Verkehrsanbindung liegt ihr am Herzen. Sie fordert, dass dort private Bahngesellschaften mehr Regionalstrecken als bisher übernehmen. Der Wettbewerb im Nahverkehr sei etwas Positives. “Es gäbe ja sonst bei uns in Brandenburg auf manchen Strecken eben gar keinen Betrieb”, verdeutlicht sie. Es müsse jedoch überprüft werden, “ob die Regeln ausreichend und gut sind, sodass gute private Anbieter auch zum Zuge kommen.” Dies diene auch dem Wohle der Bahnkunden.

Außerdem sei es “völlig ersichtlich”, dass der Flughafen Tegel weiterhin benötigt werde.  Teuteberg kritisiert,  dass die Landesregierungen, die  Einfluss auf die Flughafengesellschaft haben, es bisher nicht “hinbekommen, auf absehbare Zeit einen funktionierenden Flughafen bereit zu stellen.”  Schuld daran sei “die öffentliche Hand”, die für den Bau verantwortlich ist. “Sie kriegen das offenbar nicht gut in den Griff”, sagt Teuteberg und betont, dass es “eben die Ausnahme und nicht der Regelfall sein kann, dass die öffentliche Hand sich unternehmerisch betätigt.” Genau wie die Berliner FDP unterstützt somit auch Linda Teuteberg voll und ganz die Initiative "Berlin braucht Tegel.”

Plädoyer für Bildungsgutscheine

Ein weiteres Thema im Sommerinterview des rbb sind die Bildungsgutscheine, für die die FDP in ihrem Wahlprogramm wirbt. Laut Teuteberg sind sie “ein Instrument, um Vielfalt zu sichern.” Durch die Bildungsgutscheine würde ein “transparenter Qualitätswettbewerb um die besten Bildungsleistungen” entstehen und “Schüler aus allen Einkommensgruppen, aus allen Bereichen der Gesellschaft” hätten die Möglichkeit, gemeinsam zur Schule zu gehen.

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