FDPEntwicklungspolitik

Zusammenarbeit mit Mali wieder aufnehmen

Afrika_Frau (Bild: shutterstock)
22.04.2013

Die offizielle Entwicklungs-zusammenarbeit mit Mali soll wieder aufgenommen werden, kündigte Entwicklungsminister Dirk Niebel bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako an. Nach dem Putsch vor einem Jahr hatte die Bundesregierung die offizielle Kooperation eingefroren. Sollten die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen frei und fair ablaufen und die Roadmap eingehalten werden, nimmt Deutschland die Zusammenarbeit Stück für Stück wieder auf.

"Wir haben die Menschen in Mali nie alleingelassen, sondern Projekte für die Bevölkerung immer weitergeführt", betonte Niebel. Mali hat sich eine Roadmap gegeben, die die Rückkehr zu einer verfassungsmäßigen Ordnung gewährleisten soll. "Wir werden im Einklang mit der Roadmap schrittweise unsere Entwicklungskooperation mit Mali wieder aufnehmen." Voraussetzung für ein vollständiges Kooperationsangebot ist die freie und faire Durchführung der für Juli geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen.

Auch die weiteren Entwicklungsprogramme mit staatlichen Stellen sollen wieder aufgenommen werden, so der Entwicklungsminister. Dabei gehe es auch um den Wiederaufbau der zusammengebrochenen staatlichen Strukturen im Norden des Landes. Im Fokus der Zusammenarbeit solle die Beratung zur Verbesserung der kommunalen und regionalen Verwaltungen stehen. Darüber hinaus stehen auch Investitionen zum Wohl der Menschen im ländlichen Raum, etwa für die Gesundheitsversorgung und den Wasserbereich auf der Agenda.

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