FDPEuropaparlament

Beer ist Vizepräsidentin des EU-Parlaments

Nicola BeerNicola Beer wird im Europaparlament eine wichtige Rolle spielen

Im Schatten der Debatte um die EU-Spitzenposten hat sich am 2. Juli das Europaparlament konstituiert. FDP-Europaabgeordnete Nicola Beer wurde mit 326 Stimmen auf einen der 14 Vizepräsidentenposten von David-Maria Sassoli gewählt. Der italienische Sozialdemokrat ist neuer Parlamentspräsident. FDP-Chef Christian Lindner gratulierte Beer via Twitter. Ihre Wahl stärke “die liberale und die deutsche Position zugleich“, unterstrich er.

Aus der Renew Europe-Fraktion wurde außerdem die tschechische Politikerin Dita Charanzová zur Vizepräsidentin gewählt. Die Liberalen werden damit eine starke Stimme in diesem wichtigen Gremium haben. Ciolos Dacian, Vorsitzender der liberalen Renew Europe-Fraktion im Europaparlament, erklärte, dass seine Fraktion mehr sein wolle, als die drittgrößte Fraktion im Parlament. Die Mischung aus erfahrenen liberalen Politikern und Neulingen sei ein Zeichen für die Hoffnung der Bürger, dass in der Europapolitik neue Wege beschritten würden. In den kommenden fünf Jahren wolle Renew Europe die Arbeitsweise des Parlaments erneuern, mehr Bürgernähe schaffen und den Klimaschutz voranbringen.

Kommentare (2)

Hermann Dörner
11.07.2019 - 14:46
Meine Gratulation zur Wahl! Nun hoffe ich inständig, dass am nächsten Donnerstag die erste weibliche Kommissionspräsidentin gewählt wird und es nicht zu einer unsäglichen Prinzipienreiterei wegen des sog. „Spitzenkandidaten” kommt. Da sehe ich auch meine FDP durchaus in die Pflicht genommen! Viel Erfolg im neuen Amt wünscht Hermann Dörner
Louis Saad, Dr.
11.07.2019 - 08:36
Herzlichen Glückwunsch Frau Beer zu Ihrer Wahl , Sie treten in den Fußstapfen von Alexander Graf Lambsdorff und hoffe ihm und uns ehre zu machen. Nun zu Frau von der Leyen: Der Chef der liberalen im EU-Parlament sagte u.a.: die Liberalen wollen mehr Bürgernähe schaffen, Herr Linder findet es nicht sehr demokratisch wie die Nominierung von Frau Von der Leyen zustande kam. Herr Theurer "immerhin Vorsitzender des stärksten Landesverbandes der FDP, schreibt in "FDP-BW- Newsletter von dieser Woche in einem Artikel von ca. 2 DIN-A4 : "Weg-Beförderung " von der Leyen nach Brussel zeigt gering Schätzung für die EU. Empörung über Empörung der FDP-Granden . Wenn die FDP so überzeugt ist , dass die Nominierung von der Leyen nicht in Ordnung ist, frage ich mich: warum die FDP so viel rum-eiert und nicht kurz und prägnant , wie die Grünen, sagt : wie werden von der Leyen nicht wählen , BASTA. Damit könnten die Liberalen mit Ihrer Aussage zur Bürgernähe glaubwürdiger erscheinen.

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