FDPDrogenpolitik

Cannabis-Debatte muss entspannter werden

Marie-Agnes Strack-ZimmermannMarie-Agnes Strack-Zimmermann sieht keinen Grund, aus der Cannabis-Frage eine Staatswissenschaft zu machen
09.05.2016 - 11:35

Im Gastbeitrag für die "Huffington Post" nimmt FDP-Vize Marie-Agnes Strack-Zimmermann Stellung zur Debatte über die Legalisierung von Cannabis. Sie fordert, die Diskussion entspannter zu führen, und erklärt, warum die Freien Demokraten die Freigabe des Cannabiskonsums befürworten. "Den Konsum zu kriminalisieren, bindet Polizei und Gerichte und macht aus kleinen Konsumenten große Straftäter", gibt sie zu bedenken. Auch erschließe dieser Zustand den Dealern immer neue unkontrollierte Märkte, "auf denen nicht nur minderwertiger Cannabis unter die Leute gebracht wird, sondern auch Jugendliche schnell zu Kunden werden", mahnt die Freidemokratin.

"Es macht Sinn, die Polizei und die Gerichte von diesen Aufgaben dringend zu entlasten. Und es ist geboten, Cannabis kontrolliert über Apotheken anzubieten, und dieses selbstverständlich nur an Volljährige", so Strack-Zimmermann weiter.

Mit Blick auf die versammelten Experten und Wissenschaftler auf beiden Seiten der Debatte stellt die Freidemokratin fest: Eigentlich brauche es kein Gutachten, um zu wissen, dass der häufige Cannabiskonsum wenig gesundheitsfördernd sein dürfte – wie auch der grenzenlose Konsum von Alkohol oder der hemmungslose Genuss von Süßigkeiten und fettigen Chips. "Letztere Freuden – vor allen Dingen die des Trinkens – werden in unserem Kulturkreis hingenommen, sind in allen Salons gesellschaftsfähig", betont Strack-Zimmermann. Wie immer im Leben, machten Maß und Mitte Sinn. "Sich täglich mit Cannabis zuzudröhnen, hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern ist nur doof", konstatiert die FDP-Vize. Dies sei jedoch eine Frage der Eigenverantwortung.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Magnus Buhlert, erinnert an den Stellenwert der Eigenverantwortung in der Cannabis-Frage. "Täglich tun wir viele Sachen, die nicht gut für uns sind. Wir wissen das und machen es trotzdem. Weil es uns gefällt, weil wir es selbstbestimmt und eigenverantwortlich machen, weil es unsere Freiheit als Erwachsene ist", unterstreicht er im "HuffPost"-Beitrag. "Weder sind riskante Sportarten verboten, noch zu fettiges oder zuckriges Essen. Alkohol, Zigaretten und Koffein werden tagtäglich genossen und konsumiert. Warum das bei Drogen anders sein soll, verstehe ich nicht." Buhlert räumt mit den Mythen von Cannabis als Einstriegsdroge auf und fordert eine Drogenpolitik, die auf Jugendschutz und Therapiemöglichkeiten für von harten Drogen abhängige Menschen statt auf Kriminalisierung setzt.

Kommentare (4)

Steve Ashley
08.02.2017 - 07:40
Mein Vater wurde von Gehirnkrebs März 2016 diagnostiziert und seitdem haben wir Chemotherapie dreimal getan, aber der Krebs immer wieder. Vor einigen Monaten hörte ich über Cannabisöl und seine heilende Wirkung, und ich sourced das Cannabisöl von USA Ricksimpsonmedicaloil@outlook.com und mein Vater begann Behandlung sofort mit dem Cannabisöl, nachdem man das Cannabisöl für Behandlung zur vorgeschriebenen Zeit verordnet durch Rick , Es war totale Heilung und wie ich jetzt schreibe, kann mein Vater durch das Haus gehen, ohne Unterstützung von irgendjemandem und gehen, wann immer er will. Grüße, Steve Ashley
potter
08.11.2016 - 16:03
Meine Mutter wurde mit Brustkrebs diagnostiziert, dann vergeudete ich eine Menge Geld für Jahre für die Behandlung, bis ich hörte, über Cannabisöl kann alle Krebs zu heilen, versuchte ich, für einen Weg, um das Öl zu bekommen und schließlich ein Freund von mir erzählte mir Wie ich ihn erreichen und das Öl zu bekommen, war ich in der Lage, E-Mail und kaufte das Öl, meine Mutter begann es am 12. Januar und Ruhm sei Gott, sie wurde im April geheilt, nachdem ihr letzter Scan war negativ, möchte ich danken Dr.Eric Mark für die Zeit verbrachte er in immer dieses Öl, um Leben zu retten, können Sie ihn per E-Mail, wenn Sie Hilfe und Heilung brauchen (Ericmarkcancercure@gmail .com) Das Öl funktioniert für alle Arten von Krebs und lohnt sich. für dich betend
Sharon Fredrich
21.08.2016 - 20:58
Meine Mutter war mit Brustkrebs diagnostiziert, und sie war an der Stelle des Todes mit Krebs der Brust in ihr Endstadium ist jetzt wieder am Leben und sie ist jetzt so gesund. Dank Rick Simspon Cannabisöl , die wir über seine E-Mail bestellt: Ricksimpsonmedicaloil@outlook.com Die Cannabisöl erfolgreich bei der Heilung von meiner Mutter Brustkrebs innerhalb von 3 Monaten verwendet wurde, als er vorgeschrieben. Noch einmal möchte ich Rick Simpson für seine wunderbare Cannabis Öl danken wir sind jetzt glückliche Familie mit meiner Mutter wieder lebendig, stark und gesund. Freundliche Grüße, Sharon Fredrich .
Georg
06.05.2016 - 16:26
Die Entscheidung ist im Grundsatz zu begrüßen aber durchaus kritikwürdig. Das man Cannabis verschreibt wenn es hilft ist doch selbstverständlich! Ein Aspekt der Wahrnehmung wird aber dadurch zementiert, nämlich die Einordnung in ein "Ultimaratiokonzept" .Wenn man ständig Paliativmediziner und Psychiater vor die Kameras zerrt braucht man sich nicht wundern bzw. ist es gar beabsichtigt wenn ein Großteil der Bevölkerung nach wie vor davon ausgeht das Cannabis ein "schweres Suchtgift" ist .Auch die sogenannte Verschreibung nach Austherapiertheit ("wenn gar nichts Anderes mehr hilft") verstärkt diese Sicht.(und Big Pharma hat auch was davon..ein Jahr kann man ja noch zulangen) Cannabis wird so in die Ecke von Opiaten gedrängt was zu völlig falschen Annahmen führt. Nur wenn Cannabis auch zu Genusszwecken für Erwachsene erlaubt wird,das Straf- wie auch das Verwaltungsrecht angepasst wird(Grenzwerte!) kann man von einem echten Fortschritt sprechen.

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