FDP68. Ord. Bundesparteitag

FDP wählt Vorstand: Lindner mit 91 Prozent im Amt bestätigt

Christian Lindner wiedergewähltFDP stellt die Weichen für die nächsten zwei Jahre

Die 662 Delegierten des 68. Ord. Bundesparteitages wählten am Freitag auch das neue Präsidium und den Bundesvorstand. Im Vorfeld hatte FDP-Vize Wolfgang Kubicki noch gescherzt, seine Partei möge FDP-Chef Christian Lindner doch bitte nicht mit einem "sozialistischen Ergebnis" im Amt bestätigen, es wurden dann satte 91 Prozent der Stimmen. Lindner, der von Burkhard Hirsch für das Amt vorgeschlagen wurde, nahm die Wahl "mit Freuden" an.

FDP-Chef Christian Lindner kann also mit großer Rückendeckung seine Partei in den Bundestagswahlkampf 2017 führen. Lindners 1. Stellvertreter ist ebenfalls im Amt bestätigt worden: Wolfgang Kubicki wurde mit 92,29  Prozent wiedergewählt. Auch Marie Agnes Strack-Zimmermann wurde mit 58,39 % im Amt bestätigt. Katja Suding wurde mit 81,18 Prozent wiedergewählt. 91,42 Prozent votierten für Hermann Otto Solms als Schatzmeister. Michael Theurer wurde mit 73,95 Prozent und Volker Wissing mit 88,10 Prozent zum Beisitzer gewählt.

Neu zur Wahl als Beisitzer im Präsidium des Bundesvorstands der FDP stand Sachsen-Anhalts Landeschef Frank Sitta. Die Kandidatur des Landesvorsitzenden wurde nicht nur von allen ostdeutschen Landesverbänden der Freien Demokraten unterstützt: Er wurde mit 92,57 Prozent der Stimmenzum Beisitzer gewählt. Mit 4,9 Prozent, bestes Ergebnis in einem ostdeutschen Flächenland, hatte Sitta zur Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt deutlich gemacht, dass Freiheit eine Stimme in den neuen Bundesländern hat und braucht. Er löst Holger Zastrow aus Sachsen ab. Die seit Ende 2013 amtierende FDP-Generalsekretärin Nicola Beer erhielt 79,5 Prozent.

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