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Furcht und Willkür sind Alltag in der Türkei

ErdoganFurcht und Willkür sind Alltag in der Türkei

Was in Deutschland alle paar Wochen für Aufruhr sorgt, ist für die türkischen Bürger trauriger Alltag: Furcht vor Denunziation und Willkür der Beamten. In einer groß angelegten Polizeiaktion gingen Sicherheitsbeamte der Abteilung "Organisiertes Verbrechen" vor kurzem gegen Akademiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft vor. Die Aktion erfolgte nur einen Tag, nachdem die Türkei-Berichterstatterin des EU-Parlaments, Kati Piri, der EU-Kommission in einem Bericht empfohlen hatte, die Beitrittsverhandlungen mit Ankara wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen einzufrieren. Der Türkei-Experte der Stiftung für die Freiheit, Hans-Georg Fleck, analysiert die Lage.

In seinem aktuellen Türkei-Bulletin beschäftigt sich der Türkei-Experte mit der Wiederannäherung von Ankara und Washington, der Festnahme von Akademikern und Kulturschaffenden und mit der größten Oppositionspartei der Türkei, der CHP: Die zerfleischt sich mal wieder selbst – und begräbt Hoffnungen auf einen Stimmungswechsel, schreibt Fleck.

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