FDPInternationaler Aktionstag

Gewalt gegen Frauen entschlossen bekämpfen

Katja SudingKatja Suding fordert ein stärkeres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen
29.11.2016 - 16:15

Am 25. November ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Deshalb fordert FDP-Vize Katja Suding die Politik auf, sich verstärkt für die Frauenrechte einzusetzen. "Ob in privatem oder öffentlichem Raum – wir dürfen keine Form von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt gegen Frauen zulassen", verdeutlicht sie. Frauen müssten besser vor Übergriffen geschützt werden. "Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete und präsente Polizei", unterstreicht Suding.

Die FDP-Vize begrüßt den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen als Zeichen für die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, "etwa gleiche Bildungschancen, gleiches Wahlrecht und gleiche Verdienstmöglichkeiten", so Suding weiter. Darüber hinaus gelte es, jede Form von Gewalt gegen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung, entschlossen zu bekämpfen.

Gerade bei Flüchtlingen müsse der Staat dafür sorgen, "dass Mädchen und Frauen dieselben Chancen und Rechte erhalten wie Jungen und Männer", gibt Suding zu bedenken. "So müssen wir entschieden gegen Zwangsheirat sowie Kinderehen vorgehen und sicherstellen, dass muslimische Mädchen am Schwimmunterricht teilnehmen."

Jede dritte Frau in der EU wurde Opfer von Gewalt

Laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat jede dritte Frau in der EU körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. In Deutschland gaben sogar 35 Prozent der befragten Frauen an, schon mal Opfer einer Gewalttat geworden zu sein.

Kommentare (1)

Thorsten Vanselow
28.11.2016 - 17:35
Gewalt hat nirgendwo in unserer Gesellschaft etwas zu suchen. Weder an Frauen, noch an Männern. Noch viel weniger an unseren Kindern insbesondere nach Trennung und Scheidung. Wenn psychische Gewalt an unseren Kindern durch Blutung aus den Augen sichtbar wäre (ich weiß, das ist keine schöne Vorstellung), würden sie aus dem Entsetzen nicht herauskommen. Hier gilt es viel mehr anzusetzen. Denn die Gewalt, die wir unseren Kindern antun, wird die Gewalt in 15, 20 bis 30 Jahren sein und so weiter und so fort...
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