FDPWohnungsbautag

Hürden für mehr Wohneigentum beseitigen

BaustelleDie Freien Demokraten wollen den Bau und Erwerb von Wohnraum erleichtern

Am Donnerstag stritten die Parteien in Berlin über die besten Lösungen für die akute Wohnungsnot in Deutschland. FDP-Vize Katja Suding stellte die Strategien der FDP für mehr Wohneigentum vor. Die Kreditrichtlinie hierfür müsse verändert werden, um Zusagen an junge Familien zu erleichtern, forderte Suding. Notwendig sei außerdem ein Freibetrag von 500.000 bei der Grunderwerbsteuer und Bürokratieabbau. "Alle unnötigen Vorschriften, Regulierungen und bürokratischen Hürden, die Bauherren und Investoren vom Bauen abhalten, müssen weg", verdeutlichte sie mit Blick auf die rund eine Million Wohnungen, die laut Studien hierzulande fehlen.

Auch FDP-Chef Christian Lindner plädiert für Freibeträge für Familien. "Man kann die Vermögensverteilung dadurch zu verändern versuchen, dass man wenigen etwas wegnimmt. Das ist in Frankreich gescheitert", gab er im Interview mit der Zeit zu bedenken. "Man kann aber auch die Verteilung der Vermögen verändern, indem man es vielen erleichtert, überhaupt zu einer Form von Wohlstand zu kommen." Die eigene Wohnung sei nicht nur ein Lebenstraum, sondern auch Vorsorge gegen Altersarmut, betonte er.

Auf einer Veranstaltung zur Wohnungswirtschaft im April warb Sebastian Czaja, FDP-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, für ein Beschleunigungsprogramm für den Wohnungsbau in der Hauptstadt. "Es kommt darauf an, die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen", sagte er. Czaja kritisierte, dass immer mehr Gesetze gemacht würden, "die auf ihre Folgen für bezahlbares Wohnen nicht geprüft werden".

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