FDPBundesmitgliederversammlung

Liberale Hochschulgruppen wählen neuen Bundesvorstand

Tabea Gandelheidt Tabea Gandelheidt ist neue Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe
15.01.2020

Drei Tage lang haben die Delegierten der Liberalen Hochschulgruppe bei der 63. Bundesmitgliederversammlung miteinander diskutiert und unter anderem mit der Wahl eines neues Vorstandes, sowie diversen Beschlüssen die Weichen für die kommenden Monate gestellt. Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen wählten Tabea Gandelheidt (21), die zuvor stellv. Bundesvorsitzende gewesen ist, zu ihrer neuen Bundesvorsitzenden, nachdem der bisherige Bundesvorsitzende Lukas Tiltmann (24) nicht erneut zur Wahl antrat. Sie setzte sich damit gegen ihren Gegenkandidaten Jonas Bagdonat durch.

Komplettiert wird der Vorstand um Gandelheidt durch Daniel Bitter (Stellv. Bundesvorsitzender für Programmatik), Moritz Harrer (Stellv. Bundesvorsitzender für Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Gerrit Herrmann (Stellv. Bundesvorsitzener für Organisation), Kilian Kempe (Schatzmeister), Felix Häring (International Officer), Tabea Lara Schnütgen (Beisitzerin). Im Amt bleibt Jonas Bayer (Ombudsperson).

LHG wird sich die Verteidigung der Meinungsfreiheit auf die Fahnen schreiben

Gandelheidt erklärt: "Das Recht auf Meinungsäußerung und die Wissenschaft sind frei. Für uns erscheint das selbstverständlich. Dieser Verantwortung können wir nur gerecht werden, wenn wir uns die Verteidigung der Meinungsfreiheit auf die Fahnen schreiben." Sie sei besorgt "um unseren freien Diskurs, der die unabdingbare Grundlage einer freiheitlichen und demokratischen Ordnung ist."

Kommentare (2)

Manfred Wüstemeyer
17.01.2020 - 20:15
Viel Glück für den neuen Vorstand.Besonders viel Glück wünsche ich Ihnen bei der Werbung von Studierendenmitgliedern, aber auch Dozenten, Assistent und Professoren für die LHG und die FDP, denn eine Partei, deren Markenkern Vernunft, Freiheit und Rechtsstaat ist, braucht dringend einen höheren Anteil an Berufsintellektuellen und Wissenschaftlern. Und helfen Sie mit, der so genannten "neuen FDP" wieder Mut zum Umgang und Gebrauch des Liberalismus zu machen, den sie glaubte aus Furcht vor dem Vorwurf des Neoliberalismus aufgeben zu müssen.
Andreas Lindenau
16.01.2020 - 13:50
Schön,daß man eine Liberale gefunden hat, die auch das Alter einer gewöhnlichen Studierenden hat und nicht eine Bewerberin, die das Alter einer Professorin hat. Zu meiner Zeit an der Ruhr-Universität Bochum waren jegliche Studierendenvertretungen von Maoisten,Stalinosten und Sozialisten geprägt,da normale Studierende nie zur Wahl gingen.
Social Media Button