FDPGesundheitsministerium

Teddybärensprechstunde für kleine Berliner

Daniel Bahr
09.04.2014

Am Mittwoch hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) einen ganz unkonventionellen Krankenhausbesuch durchgeführt.

Bei einer Teddybärensprechstunde an der Berliner Charité traf sich der Liberale mit kleinen Kindern, die ihre Kuscheltiere zur Untersuchung und Versorgung zu den Teddyärzten brachten. Ziel der Initiative ist es, Kinder auf spielerische Weise mit medizinischen Themen vertraut zu machen und ihnen die Angst vor Krankenhäusern zu nehmen.

Bahr diskutierte mit den jungen Besuchern, hörte ihnen bei der Beschreibung der Beschwerden zu und begleitete sie durch das Verfahren. Die Kinder konnten typische Handlungsweisen und Krankenhaussituationen beobachten und bekamen Hinweise zur Pflege ihrer kranken Kuschelfreunde. Neben den lehrreichen Möglichkeiten für die Kinder ermöglicht die Aktion auch den teilnehmenden Medizinstudenten, den Umgang mit jungen Patienten sowie das verständliche Demonstrieren von Operationsmethoden zu üben. Bahr ist seit 2011 Schirmherr der Teddysprechstunde.

Hintergrund

Die erste Teddysprechstunde an der Charité fand im Jahr 2001 für 300 Kinder statt. Acht Jahre später waren zehnmal so viele Berliner Kindergartenkinder bei der Aktion zu Gast. Das Projekt stützt sich auf das freiwillige Engagement der vielen Teddy-Docs. Diese sind unter anderem angehende Humanmediziner, Studierende der Zahnmedizin und der Pharmazie, Krankenpflegeschüler und Rettungssanitäter. Weitere Informationen zur Entwicklung der Sprechstunde erfahren Sie hier.

Mehr zum Thema

Social Media Button