FDPGriechenland

Von Erfüllung der Reformziele kann keine Rede sein

Die FDP warnt vor Schuldenerleichterungen für Athen innerhalb der EurozoneDie FDP warnt vor Schuldenerleichterungen für Athen innerhalb der Eurozone
07.06.2017 - 09:30

IWF-Chefin Christine Lagarde hat für eine Schuldenerleichterung für Griechenland mit einer "erheblichen Verlängerung der Laufzeiten und eine Stundung von Zinszahlungen" geworben. FDP-Chef Christian Lindner warnt ausdrücklich vor diesem Kurs. Das Angebot des IWF sei ein Formelkompromiss, kritisierte er. Die FDP fordert stattdessen einen Neustart für Athen außerhalb der Eurozone aber innerhalb der EU.

"Die Voraussetzungen für Schuldenerleichterung ist die Erfüllung der Reformziele", verdeutlichte der FDP-Bundesvorsitzende. Davon könne noch keine Rede sein, stellte Lindner mit Blick auf die Lage in Griechenland klar. Der FDP-Chef lehnte Schuldenerleichterungen für Athen ab. "Innerhalb der Eurozone sehen wir diese Maßnahme ohnehin kritisch", betonte er.

Hintergrund

Schon im Juli sind Rückzahlungen von rund sieben Milliarden Euro an Griechenlands Gläubiger fällig. Zahlungsfähig ist das überschuldete Land nach wie vor nicht und deshalb auf weitere Kredite angewiesen. Eine heikle Aussicht für Berlin, zumal immer noch unklar ist, ob sich der IWF am dritten Rettungspaket beteiligen wird.

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